Absprung in der Todeszone (1978)

Zwei gewaltige Streitkräfte, die sich gegenüberstehen. Doch wie so oft entscheidet die heldenhafte Tat eines einzelnen über das Schicksal vieler. Oberst Tarassow und seine Männer kennen nur ein Ziel: Vernichtung des gegnerischen Hauptquartiers. Im Rücken des Feindes werden die Kampfspringer angesetzt. In einem dramatischen Wettlauf mit der Zeit dringen sie in eine Zone ein, die das Antlitz des Todes widerspiegelt.



In den 1970er und 80er Jahren sind in der Sowjetunion einige Spielfilme entstanden, die man als Manöver-Filme bezeichnen könnte. Einer von ihnen ist ABSPRUNG IN DER TODESZONE oder auch unter dem Alternativtitel ABSPRUNG PLANQUADRAT 4. Unter der Regie von Andrey Malyukov entstand dieser Actioner 1978.

Schaut man sich ABSPRUNG IN DER TODESZONE an, so bekommt man recht schnell den Eindruck als handelte es sich um einen Kriegsfilm aus den USA aus der Schmiede Hollywoods. Sehr patriotisch und mit viel Helden-Mythos bespickt, braucht sich diese Produktion aus der Sowjetunion nicht zu verstecken.

Die Erzählweise vom Regisseur ist sehr spannend umgesetzt worden und kann mit vielen Action-Sequenzen beim Zuschauer punkten. Allen voran die Szene wo hunderte von Fallschirmjägern sich dem Schlachtfeld am Boden nähern ist beeindruckend und erzeugt ein Gefühl von Macht und Dominanz. Auch ist die Charakterzeichnung sehr gut gelungen und weiß zu gefallen.

Man könnte den Film GEGENZUG der 1981 entstanden ist, relativ gut als Fortsetzung von ABSPRUNG IN DER TODESZONE ansehen. Hier wurde die Geschichte in die Marine-Infanterie verlagert.

Wer nicht nur ein Faible für amerikanische Kriegsfilme hat und auch mal über den Tellerrand schauen möchte, dem kann ich diesen Film uneingeschränkt empfehlen. Wer nun Blut geleckt hat und noch mehr solche Werke aus der damaligen Sowjetunion sehen möchte, dem empfehle ich noch

– Im Alleingang (Sowjetunion 1985)
– Gegenzug (Sowjetunion 1981)
– Paragraph 78 – Das Spiel des Todes (Russland 2007)
– Antikiller – Der härteste Cop Russlands (Russland 2002)
– Apocalypse Code (Russland 2007)