Alienator – Der Vollstrecker aus dem All (1989)

In den Gefängnis einer Raumstation, am Ende des Universums, bereitet der COMMANDER (Jan-Michael Vincent) die Exekution des galaktischen Erzschurken KOL vor, der Tausende auf Alpha 7 ermordet hat. KOL kann dem Gefängnis mit einem Raumschiff entfliehen und stürzt auf den Planeten Erde ab. Der COMMANDER hat keine andere Wahl. Er setzt den unbesiegbaren und erbarmungslosen Alienator, einen weiblichen Killer-Androiden, ein, um KOL unter allen Umständen zu vernichten.

Der Anfang des Films ist sehr holprig und kommt nur schwer in Gang. Die Uniformen der Wärter der Zukunft sehen aus wie Pfadfinder Uniformen mit einer schwarzen grossen Serviette vor dem Latz. Die elektrischen Türen öffnen nicht gleich sondern ruckeln Stück für Stück. Jan Michael Vincent den man aus der TV-Serie “Airwolf” als Pilot kennt, wirkt lustlos und desorientiert. Ich war schon kurz davor den Film wieder auszumachen. Doch meine Neugier siegte mal wieder  um längen. Die Musik wirkt einfalltslos und desplaziert, sie spielt an manchen Stellen unheimlich lange obwohl nix was die Handlung betrifft passiert. Sie wirkt auch oft sehr wirr, als wenn der Tonmeister einfach auf das Keyboard gehauen hat, ohne Noten und Verstand was er denn da eigentlich mache.

Der Erzschurke KOL flüchtet auf die Erde, warum eigentlich immer unsere Erde? Haben wir nicht schon genug eigene Probleme? Nun ja, und wie sollte es auch anders sein, trifft er auf eine College-Clique, bestehend aus zwei Mädchen und zwei Jungen die natürlich auf den Weg zu ihrem Urlaubsziel sind. Also Standard – Handlung schlechthin.Ein Nerd ist natürlich dabei, aber was macht man wenn man keinen NERD zur Hand hat, man nimmt einen Schönling und setzt ihm eine NERD Brille auf und fertig ist die Sache! Sie nehmen KOL mit nachdem sie ihn fast mit ihrem Wohnmobil umgefahren haben und erfahren so nach einiger Zeit woher der Unbekannte kommt und was die Menschheit erwartet. Und nach ca 45min. kommt “TEAGAN” ins Spiel. Cineasten werden die Person aus anderen Filmen bereits kennen. Teagan war eine Bodybuilder Frau in den 80er, die waren ja bekannterweise die Blütezeit, wie Arnold Schwarzenegger seine Anfänge. Teagan spielt den Alienator der Vollstrecker aus dem All. Müsste eigentlich heissen “Die Vollstreckerin aus dem All” aber vieleicht war erst jemand anderes männlich vorgesehen für die Hauptrolle. Der Alienator kommt in einem knappen Outfit ala Bikini daher in einem silber glänzenden Stil mit ich sag mal zwei Büchsen auf den Busen. Man sieht ihr schon eine sehr stämmige Figur an, aber kaum Mukkis, entweder hatte sie Trainingspause oder war noch nicht so Bodybuilder vernarrt wie man auf anderen Fotos von Ihr sehen kann. Sie spielte zb auch in “Sindbad” mit und in “Zwei unter Volldampf”.

FSK 16 aber eine FSK 12 hätte auch gereicht!

Es gibt nur eine einzige leicht blutige Szene im ganzen Film, man sieht wie sich Teagan einen Holzdorn aus dem rechten Fuss zieht, den sie sich in einer Falle eingeheimst hat, die die Clique aufgestellt hat, um den Alienator zu besiegen oder aufzuhalten eher gesagt. In dieser Szene ist etwas Blut zu sehen. Und man sieht das der Alienator “Stiefeletten” trägt obwohl er aus der Zukunft kommt, die 80er bleiben also modern. Die Clique wird verstärkt von einem Dorfsheriff und einem alten Mann der ein Kriegsveteran darstellen soll, er liebt seine AK47 über alles, und ist der Meinung den Alienator damit zu besiegen! Ja ja, die gute alte AK47!  Mehr möchte ich vom Film nicht verraten, ich war im nachhinein doch sehr positiv überrascht. Die Spannung baut sich auf, die Dialoge sind gut umgesetzt, und die Akteure wirken nicht gelangweilt und sind voll bei der Geschichte. Viel Nebel, mehr als im Film “The Fog – Nebel des Grauens” sorgen für ein unbehagliches Ambiente und ein Jan Michael Vincent, der eigentlich eine Hauptrolle hat ist im ganzen Film nur 10min zu sehen! Wahrscheinlich sollte nur der Name auf dem Cover für Verkaufszahlen sorgen. Es gibt noch eine Anspielung auf Star Wars im Film, eine lustige Szene mit einer Armbrust und vieles mehr zu entdecken. Für Trash Fans ist dieser Film ein MUSS und sollte in der Sammlung nicht fehlen!

Diesen Film gab es nur in einer einzigen VHS Auflage vom Label “SPLENDID Films”

Ich gebe dem Film 7 / 10 Punkten!

Ein unterhaltsamer Abend ist vorprogrammiert!

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