Angst – Das Camp des Schreckens (1983)

Eine Gruppe von jungen Rangern und Waldarbeitern macht sich mit einigen helfenden Mädchen auf den Weg in die Wälder, um den Flusslauf freizuhalten.
Doch dann verschwindet eines Nachts einer der jungen Männer. Die Suchaktion endet im Grauen, als von einem im Wald hausenden Unbekannten zwei Teilnehmer ermordet werden. Die Restgruppe sieht sich nun zunehmend Angriffen ausgesetzt, da sich der Mörder perfekt tarnen kann. Schließlich entscheiden sie sich, zurückzuschlagen…


Der Regisseur Andrew Davis bescherte uns Klassiker wie CUSACK – DER SCHWEIGSAME (1985), ALARMSTUFE: ROT (1992) und AUF DER FLUCHT (1993) doch nur die wenigsten kennen ein frühes Werk aus seiner Karriere. Es handelt sich um einen Slasher aus den 80er.

ANGST – DAS CAMP DES SCHRECKENS von 1983 entstand in der Blütezeit der Slasher – Anfang der 80er. Es war Davis sein zweiter Film in Spielfilmlänge. ANGST orientiert sich an vielen anderen Vertretern des Genres und nutzt die typischen Klischees um dies in Spielfilmlänge aufzublasen.

Eine kleine Gruppe wird nach und nach dezimiert, doch anstatt eines wilden Mörders wie einst JASON handelt es sich um Hinterwäldler, die im tiefen Wald ihr Unwesen treiben und sich sichtlich gestört fühlen.

Als typisches Klischee wurde vor allem die Gruppe, Drogen und Sex genutzt. Ein kleines Techtel-Mechtel eines verliebten Paares im Wald geht blutig nach hinten los.

Das Erzähltempo von ANGST ist recht zäh. Es dauert schon knapp eine halbe Stunde bis mal was Action auf die Mattscheibe flimmert. Die Tötungsszenen sind recht lahm und bieten nur wenig Kamera. Schockeffekte sind so gut wie gar nicht vorhanden und sehr viel ist für den Freak vorhersehbar und bietet somit nur lahme Unterhaltung.

Somit ist ANGST nur ein durchschnittlicher Slasher von der Stange und nur harten Slasher Fans zu empfehlen. Andere werden sich sichtlich langweilen und dem Film nichts abgewinnen können.

In Deutschland ist ANGST – DAS CAMP DES SCHRECKENS auf VHS und DVD erschienen.