Arlington Road (1999)

Inhalt:

Professor Michael Faraday (Jeff Bridges) hat seine Frau bei einer Polizeiaktion verloren. Als er den Sohn der neuen Nachbarn (Tim Robbins & Joan Cusack) rettet, freundet er sich mit Ihnen an. Aber kann es sein, dass der Nachbar ein Terrorist ist? Faraday ermittelt.

Filmisches Feedback:

Im Stile der 70er Jahre Paranoiafilme gedreht

Amerikanische Vororte sind das Abbild amerikanischer Lebensart und die wird entweder geliebt (Steven Spielberg), satirisch aufgearbeitet (Joe Dante) oder benutzt um das Kleinbürgertum und ihren Glauben an eine heile (Vorstadt-) Welt auf ein Minimum zu reduzieren.

Regisseur Mark Pellington gelingt es, durch seine manipulierenden Bilder, die Paranoia des Bürgers gegen eine verlorene Welt (geprägt durch äußere und innere Konflikte) im Stile eines Psychothrillers zu zeigen. Terroranschläge reißen immer ein tiefes Loch ins demokratische Denken des Westens. Es ist ein Zeichen von destruktiver Unzufriedenheit des Systems und eben diese Realitätsempfindung passt nicht in das “Heile-Welt” -Bild. So entwirft Pellington eine Szenerie des Verstörens. Der hitchcoksche Film verzerrt “normale” Sichtweisen und führt den Zuschauer ins Leere; durch Standbilder, Großaufnahmen oder Zeitlupen. Pellington setzt das alles geschickt ein um Verwirrung zu stiften und wandelt auf den Pfaden der großen Politthriller der 70er mit exzellenten Darstellern. Allen Voran Tim Robbins. Eine wahrlich exzellente Darstellung.