Autor: Jan

Alien – Die Saat des Grauens kehrt zurück (1980)

Es ist ein vermeintlicher Stein, der bei einer Expedition unter einer Gruppe von jungen Forschern, die eine Höhle untersuchen wollen für Horror sorgt. Denn der Stein entpuppt sich als blutrünstiges Alien, dass die Höhlenforscher einem nach dem anderen dezimiert.  Panisch versuchen die wenigen Überlebenden aus dem Höhlenlabyrinth einen Ausweg zu finden, doch es scheint keinen zu geben. Als sie dann doch den ersehnten Ausgang finden müssen sie entsetzt feststellen, dass irgendetwas inzwischen mit der Welt geschehen ist, die wie entvölkert scheint… und auch das Alien hat einen Ausweg aus der Höhle gefunden und verfolgt die verzweifelten letzten Forscher…   Im Grunde genommen beschreiben diese kurzen Sätze recht gut den Inhalt des Filmes mit dem Titel Alien – Die Saat des Grauens kehrt zurück, wenn man von einem zusammen hängenden Inhalt überhaupt reden kann. Dieser Film von 1980 des italienischen Filmemachers Ciro Ippolito, der in Italien für so einige ziemlich billig daher kommende Filme auch als Produzent verantwortlich war, übertrifft mit Alien – Die Saat des Grauens kehrt zurück alles bisher an Trashfilmen im negativem Sinne dagewesene. Ein Film, der weder einen vernünftigen zusammenhängenden Inhalt, noch irgendwie eine Logik besitzt ist Ippolitos bekanntestes Machwerk, der trotz aller Mängel in Fankreisen aber einen mir persönlich unbegreiflichen Kultstatus besitzt. Es ist wohl kein Zufall, dass dieses Machwerk an den Blockbuster von Ridley Scott aus dem Jahre 1979, Alien – Das unheimliche Wesen aus...

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SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck (1978)

Die Passagiere einer Yacht, die durch den Atlantik schiffern erleben mit dem Fund einer im Wasser treibenden Puppe das Grauen. Kaum ist die Puppe an Bord geht es nicht mehr mit rechten Dingen zu. Plötzlich gibt es keinen Funkkontakt mehr zum Festland, das Wetter spielt verrückt und es scheint als würde sich die Yacht im Kreis bewegen. Als es zu den ersten mysteriösen Todesfällen an Bord kommt, hält man die unheimliche Puppe für den Auslöser der unheimlichen Vorfälle, die auch das einzige Kind, ein kleines Mädchen an Bord negativ beeinflusst. Irgendetwas stimmt nicht mit der Puppe. Wie kommt Blut an deren Plastiklippen, nachdem ein Vogelschwarm weit entfernt vom Land die Menschen an Bord attackierten und mit durchgebissenen Hälsen tot verstreut über das Deck liegen? Warum weiß das kleine Mädchen, die die Puppe nicht mehr her geben will, wer als nächstes sein Leben verlieren wird? Und wieso kommt kein Land mehr in Sicht?  Irgendetwas hält die Yacht und deren Passagiere auf dem Meer gefangen… Als ich den Film SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck das erste Mal in den 1980ern als Kind im Spätprogramm der öffentlich Rechtlichen sah, war ich unheimlich beeindruckt wie gruselig doch dieser Film, der auf einer Yacht spielt, gewesen war und fasziniert von den unheimlichen Geschehnissen. Eine unheimliche düstere und beklemmende Atmosphäre durchzieht den Film, der mir nach über 30 Jahren noch gut in Erinnerung geblieben ist. Und obwohl er...

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The Torture Zone (1968)

Corinne, die junge Tochter des Wissenschaftlers Dr. Mantell und dessen Assistent Mark entdecken während einer Expedition in einem Höhlenlabyrinth tief unter der Erde einen unbekannten Organismus, der wie sich später im Labor Mantells herausstellt von negativen Gefühlen wie Angst, Beziehungsweise von der im Blut durch die Furcht gebildeten Hormone ernährt und zum wachsen benötigt. Aus wissenschaftlicher Neugier will Dr. Mantell das bizarre Wesen studieren und zapft ahnungslosen Frauen, die er in einem als Pension getarnten Versuchslabor Alpträume vortäuscht und sie durch extreme beängstigende Szenarien in Schrecken versetzt, diese sogenannten Angst-Enzyme ab, um damit das Wesen zu füttern…  Eigentlich ist die Idee des Filmes meiner Ansicht nach recht gut und interessant, hätte man daraus mit ein bisschen mehr Budget und Einfallsreichtum einen wirklich guten Film, der als würdiger letzter Film des großartigen Schauspielers Boris Karloff (Frankenstein) hätte werden können, bevor dieser 1969 im Alter von 81 Jahren in England verstarb. Leider und da muss ich den vielen Kritikern recht geben ist The Tortur Zone oder auch Folter wie er auch heißt, eher ein mittelmäßiges B-Movie, der dazu noch recht konfus und lieblos fabriziert wirkt, auch wenn die Ansätze des Filmes durchaus gut sind.  Regisseur Jack Hill, dessen Blaxplotation-Filme wie Coffy – Die Raubkatze oder Foxie Brown, beide mit Pam Grier, uns wohl eher bekannt sein dürften, fabrizierte zusammen mit dem mexikanischen Filmemacher Juan Ibáñez, der mit Boris Karloff sieben Jahre...

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Die Welt des Frauenplaneten (1966)

18 Jahre ist es nun her, als ein Raumschiff mit Menschen und Centaurianern, die sich kaum von dem Homo Sapiens Sapiens unterscheiden, auf einem bewohnbaren Planeten notlanden mussten. Und nach dieser langen Zeit trifft endlich ein weiteres Raumschiff, die Cosmos One auf diesem Planeten ein, um nach der verschollenen Besatzung zu suchen. Doch das einzige Mitglied der vor Jahren hier gestrandeten Mannschaft ist die junge Linda, inzwischen zur jungen Frau herangewachsen, die nun mit einem Ureinwohner des Planeten zusammen lebt, um die Begründer einer neuen Rasse darstellen…  Na ja, in gewisser Weise ist es schwer Die Welt des Frauenplaneten so zu beschreiben, dass man nicht die Pointen verrät, die eigentlich das Highlight des Filmes sind. Aber ich verrate soviel, dass der deutschte Titel den zuschauer der jetzt einen Film im Stil von In den Krallen der Venus erwartet enttäuscht werden wird. Auch ich ging davon aus, dass auf einem Frauenplaneten leicht bekleidete Frauen im Outfit der Raumschiff Enterprise-TV-Serie oder wie im englischen Originaltitel im Prehistorik-Look herum wuseln, doch da lag ich im großen und ganzen doch eher falsch. Die Welt des Frauenplaneten spielt zwar in einer Urzeit ähnlichen Kulisse, doch all zu viele Frauen gibt es nicht zu sehen, was wohl wieder einmal zeigt, dass man sich bei diesem Film nicht zu anders helfen wusste, ihm einen trashig klingenden Titel zu geben, damit der Film jedenfalls ein wenig mehr Beachtung fand und...

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Invasion of the Star Creatures (1963)

In einer Höhle in einer abgelegenen Gegend entdeckt man eines Tages Pflanzen ähnliche Lebewesen, halb Mensch halb Gestrüpp, die nicht von dieser Welt zu stammen scheinen. Da in der Nähe die Militärbasis Fort Nicholson liegt werden Soldaten ausgeschickt, um diese Höhle nähe zu untersuchen und eine eventuelle Bedrohung für die Menschen einzuschätzen. Zu den Soldaten gehören auch Pvivat Philbrick und Privat Penn, die man eher als unbeholfen und für den Militärdienst gänzlich ungeeignet eingestuft hat. Sie sollen den Eingang zur Höhle bewachen. Während dessen stellt sich heraus, dass die seltsamen Pflanzenwesen von den zwei außerirdischen Amazonen Puna und Tanga kontrolliert werden und dass diese verführerischen Damen nichts gutes im Schilde führen. Nun liegt es mitunter an Philbrick und Penn eine Invasion der Aliens zu verhindern… ob das gut geht?  Invasion of the Star Creatures ist wenn man genau hinsieht eine Militär-Klamotte mit Science Fiction-Trash-Elementen, die eher aus europäischer Sicht etwas außergewöhnliches darstellt, wenn man bedenkt, dass die anderen Science Fiction-Filme der 1950er und 1960er stets bemüht sind ernst und düster zu wirken. Invasion of the Star Creatures dagegen versucht genau das Gegenteil und konzentriert sich darauf ein wenig diese Invasionsfilme aufs Korn zu nehmen – was dem Film meiner Ansicht nach auch recht gut gelungen ist.  Allerdings wirkt der Film jetzt nicht unbedingt sofort wie eine Persiflage, wenn man von den zwei trotteligen, sich stets selbst überschätzenden Soldaten Philbrick und...

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