Big Foot – Das grösste Monster aller Zeiten (1970)

Eine Gruppe junger Motorradfahrer macht einen Ausflug in die Natur. Ein Pärchen trennt sich von der Gruppe, um ein wenig rumzumachen. Doch auf der Suche nach einem geeigneten Platz entdecken die Beiden eine Art Grab, das sie sofort anfangen aufzugraben. Als die obersten Erdschichten entfernt sind, stellen die beiden fest, dass sie die Leiche eines Big Foots gefunden haben. Nur wenige Minuten später taucht ein noch lebender Big Foot auf und greift die beiden an. Dabei schlägt er den Jungen K. O. und entführt das Mädchen, um es zu seinem immer noch in den Bergen lebenden Big Foot-Stamm zu bringen. Als der Junge wieder zu sich kommt, sucht er Hilfe, doch niemand will ihm seine Geschichte glauben, bis auf zwei Geschäftsleute, die denken, mit dem Big Foot Geld machen zu können. Auch die Motorrad fahrenden Freunde des Jungen eilen zur Hilfe und schon bald beginnt die Suche und die Jagd nach den Big Foots …

Im Jahr 1970 drehte der Regisseur Robert F. Slatzer seinen dritten und somit letzten Film mit dem reisserischen Titel „Big Foot – Das Größte Monster aller Zeiten“. Man kann den Film nach heutiger Sichtung wohl eher in das Trash Genre drücken, aber in den 70er Jahren war sowas noch reiner Horror und ließ den Zuschauern das Blut in den Adern gefrieren. Solche Werke liefen in den USA damals in den Autokinos wo zumeist Jugendliche und angehende Erwachsene sich aufhielten, rauf und runter.

Eine Gruppe junger Motorradfahrer macht einen Ausflug in die Natur. Ein Pärchen trennt sich von der Gruppe, um ein wenig rumzumachen. Doch auf der Suche nach einem geeigneten Platz entdecken die Beiden eine Art Grab, das sie sofort anfangen aufzugraben. Als die obersten Erdschichten entfernt sind, stellen die beiden fest, dass sie die Leiche eines Big Foots gefunden haben. Nur wenige Minuten später taucht ein noch lebender Big Foot auf und greift die beiden an. Dabei schlägt er den Jungen K. O. und entführt das Mädchen, um es zu seinem immer noch in den Bergen lebenden Big Foot-Stamm zu bringen. Als der Junge wieder zu sich kommt, sucht er Hilfe, doch niemand will ihm seine Geschichte glauben, bis auf zwei Geschäftsleute, die denken, mit dem Big Foot Geld machen zu können. Auch die Motorrad fahrenden Freunde des Jungen eilen zur Hilfe und schon bald beginnt die Suche und die Jagd nach den Big Foots.

Betrachtet man die Story, so klingt sie sehr spannend und unterhaltsam. Nun dazu muss man hart im Nehmen sein. Nicht aufgrund des Härtegrades der Inszenierung, sondern man muss schon viel Geschrei der leicht bekleideteten Damen im Film aushalten. Der Härtegrad des Films hält sich typisch für die 70er Jahre sehr zurück. Wer auf harte Action und heftige Schreck und Schockmomente hofft, wird am Ende des Films sehr enttäuscht sein. Dennoch kann man dem Streifen was gutes zusprechen. In Anbetracht am heutigen Sehverhalten, bringt der Streifen Trash Unterhaltung auf hohem Niveau mit. Allein das das Monster, also der Big Foot, was soviel wie „Grossfuß“ heisst in einem Art Gorilla Kostüm steckt, bringt einem schon zum schmunzeln. Doch damit nicht genug, man sieht nicht nur einen der Sasquatches, sondern gleich einen ganzen Stamm. Sasquatch wurde der Big Foot von den Ureinwohnern Kanadas betitelt.

Übersteht man das laute und häufige Kreischen der jungen Damen in ihren engen Outfits, bekommt man einen unterhaltsamen Beitrag aus der Monster Genre geboten. Untermalt werden viele Szenen mit typischen „Friede Sei mit Euch“ Klängen – die Hippie Zeit ist anwesend. Die Truppe von jungen Leuten sind mit ihren kleinen Motorrädern unterwegs in der Wildnis, nicht wie man anhand des Covers vermuten könnte, eine Rockerbande. Doch diese Idee wäre auch nicht schlecht gewesen. Wenn eine Rockerbande gegen Big Foots kämpft.Doch Motorräder und leicht bekleidete Frauen ziehen Männer in die Kinos, und die Methodet ging zur damaligen Zeit auf.

In „Big Foot“ sieht man auch ein paar bekannte Gesichter aus der Filmwelt. Sei es John und Christopher Mitchum, sowie auch „Haji“ die viele auch aus einigen Russ Meyer Werken kennen dürften. Dazu gesellt sich noch Joi Lansing, sie war Model, Schauspielerin und Nachtclub Sängerin zugleich. Zwei Jahre nach dem Film verstarb sie im Alter von 43 Jahren. In einer Hauptrolle taucht John Carradine auf, ein sehr bekanntes und markantes Gesicht. „Das Tier“, „Haus der langen Schatten“ und „Boogey Man“ sind nur ein paar seiner Filme in seiner langen Laufbahn als Schauspieler. Er drehte von Drama bis hin zum Horror alles erdenkliche und war ein beliebter Schauspieler bei den Produzenten.

„Big Foot“ ist ein unterhaltsamer und durchaus trashiger Monsterstreifen aus den 70er Jahren. Er unterhält einen gut und beinhaltet nur wenige Längen im Plot. Die Geldgier mancher Menschen um mit ungewöhnlichen Dingen reich zu werden, wird ebenfalls gut verdeutlicht, und unterstützt den Plot im Voranschreiten. Wer sich nun für diesen Film interessiert, kann ihn sich auf VHS oder DVD ins Regal stellen. Mit einer heutigen Freigabe von 12 Jahren ist er schon günstig zu erwerben. Auch ist er in der „Rocker & Biker Box“ Volume 5 enthalten.