Bloodsport (1988)

Frank Dux (Jean-Claude Van Damme), der als Kind, wenn auch nicht ganz freiwillig, bei dem japanischen Sensei Tanaka (Roy Chiao) in die Lehre gegangen ist, dafür aber heute alle Kampfstile nahezu perfekt beherrscht und sich außerdem zu den wichtigsten Mitgliedern der DIA zählen darf, reist nach Hongkong, um dort zu Ehren seines Meisters an einem geheimen Wettbewerb im Vollkontakt teilzunehmen. Seine Vorgesetzten sind davon weniger begeistert und schicken deshalb 2 Agenten (Norman Burton, Forest Whitaker) zur Vereitelung hinterher. Mit diesen beiden Amateuren weiß Frank jedoch ohne größere Probleme umzugehen, während sich dagegen im ohnehin schon sehr gefährlichen Vollkontakt-Wettbewerb ein bedrohlicher Konflikt zwischen ihm und dem Titelverteidiger (Bolo Yeung) entwickelt.

Bloodsport ist der bekannteste Martial-Art Film den es gibt, den kennt irgendwie fast jeder, und noch dazu kommt der Film aus der Schmiede Hollywood und nicht aus dem Land der untergehenden Sonne, Respekt! Der Film Bloodsport war der durchbruch von Jean Claude van Damme, danach flatterten die Filmrollen nur so ins Haus. Und wenn man noch bedenkt das Bloodsport eigentlich eine B-Movie Produktion ist, kann man nur noch mehr staunen, weil der Film so erfolgreich war und immer noch ist. Bloodsport beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema Kämpfen, aber Hollywood ist ja nicht dumm, man baut noch einen Nebenstrang ein und natürlich wie fast immer eine Liebesgeschichte. Ein Happy End darf doch nicht fehlen, jedoch ist die Liebesgeschichte nur kurz und knapp gehalten, was ich finde auch ausreichend ist, denn es geht nun mal ums kämpfen, und das im Ring und nicht um die Liebe des Lebens.

“Bloodsport” eine wahre Geschichte?

Eine wahre Geschichte? Das tischt uns Hollywood nur zu oft auf, um den Erfolg des Films noch zu verstärken, jedoch gibt es keine direkten Nachweise, das es dieses Komitee und diese Art Kömpfe wirklich gibt, nun ja es sind ja auch illegale Angelegenheiten, wer geht damit schon hausieren? Die Hauptfigur Frank Dux wie im Film Bloodsport gibt es wirklich und er hat auch ein paar Rekorde aufgestellt die auch nachgewiesen wurde, er selbst war auch beteiligt bei den Dreharbeiten zum Film. Den Film Bloodsport gibt es in zig verschiedenen Auflagen und Ausführungen, leider auch viele geschnittene Versionen, der Unterschied von FSK 16 und FSK 18 sind einige Kampfszenen, Trainingsszenen und Dialoge, was aber der Geschichte keinen Abbruch tut. Am Schnitt des Films war van Damme selbst beteiligt, denn er war unzufrieden mit der Erstschnittversion, gott sei Dank, sonst wäre der Film eventuell komplett untergegangen und hätte keinen besonderen Erfolg gehabt. Bloodsport ist auf VHS und DVD erhältlich, eine BlueRay Veröffentlichung ist noch nicht bekannt!

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