Bob Gunton – Der geheime Vietnamkämpfer

Bob Gunton – Geboren am 15.11.1945 in Santa Monica, Kalifornien, USA

Robert Patrick Gunton jr. ist den filmsehenden Verrückten vor allem aus den 90er Jahren ein Begriff. Gunton, der von 1969 – 1971 in Vietnam kämpfe und später mit den Bronzestar ausgezeichnet wurde, hält sein Privatleben so gut es geht geheim. So müssen wir (und das ist auch gut so) ihn von seiner filmischen Seite betrachten. Und die ist durchaus beachtlich. Sein Filmdebüt gab er 1981. Zuvor spielte er Theater und gewann den Theateroscar „Tony“ für seine Rolle des Diktators Peron in „Evita“. 1990 heimste er eine weitere Nominierung ein für „Sweeney Todd“.
So richtig Fahrt aufgenommen hatte seine Karriere in den 90ern. „JFK – Tatort Dallas“, „Demolition Man“, „Ace Ventura“, „Elvis und der Präsident“, „Glimmer Man“, „Operation – Broken Arrow“ um nur einige zu nennen sind mit seine Filme. Am Bekanntesten ist mit Sicherheit seine Rolle als Gefängnisdirektor Norton in den Jahrhundertfilm „Die Verurteilten“.


Gunton spielt häufig recht böse oder undurchschaubare Charaktere. Dabei ist er allerdings ein sehr gut auswählender Schauspieler. Er prägt seine Rollen durch gekonnte Mimik und einer zurückhaltenden Art, sodass man bei ihm nie weiß woran man ist. Gunton, der bisher vier amerikanische Präsidenten gespielt hat und in der TV-Serie „24“ selbst zum Präsidentenstab gehörte, wertet einen Film oder eine Serie auf. Ich sehe ihn immer wieder gerne, speziell in „Die Verurteilten“.