Bonnie Bedelia – Ballet mit Kevin allein zu Hause

Bonnie Bedelia – Geboren am  25.03.1948 in New York City, USA

Bonnie Bedelia ist vor allen durch ihre Rolle als Ehefrau von Bruce Willis in den ersten beiden „Stirb Langsam“-Filmen bei uns bekannt geworden. Dass Sie aber viel mehr als Film kann, zeigt ihre kleine Biografie. Bonnie Bedelia wurde als Tochter vom Journalisten Phillip Harley Culkin und der Autorin und Cutterin Marian Ethel Wagner Culkin geboren. Die familiären Wurzeln reichen zurück nach Irland, Deutschland, Schweiz, Frankreich und England. Momentmal?! Culkin? Klingelt da nicht was? Bedelia hat noch drei weitere Geschwister: Christopher, Terry und Candance. Alle sind im Schauspielgeschäft mehr oder weniger tätig. Christopher ist der Vater von Kieran, Rory und Macaulay Culkin, den ehemaligen Kinderstar aus „Kevin allein zu Haus“. Bedelia ist somit die Tante von Macaulay.

Bedelia ging auf die Quintano School for young Professionals in New York und trat schon früh in Theaterproduktionen auf und auch ein paar lokale Fernsehsender sah sie bereits von innen. Sie wurde bei einer kleinen Produktion ihrer Schule von einem Talentscout entdeckt, der sie ermutigte weiter zu machen. So gab sie im Alter von 9 Jahren ihr großes Theaterdebüt in North Jersey im Stück „Dr. Praetotius“. Dieses Stück war es auch, welches ihre Eintrittskarte zu einen Stipendium im „New York City Ballet“ von George Balanchine (ein russischer Balletlehrer und Choreograf u.a. vom russischen Ballet) einbrachte. Nachdem sie aber nur in vier Produktionen mitwirkte als Balletttänzerin entschied sie sich weiter der Schauspielerei zu widmen. Sie begann am Actors Studio in New York. 1961 bekam sie ihre erste größere Rolle in der Seifenoper “Love of Life”, die sie fünf Jahre lang spielte. Während dieser Zeit trat sie auch weiterhin am Broadway auf u.a. in den Stück „The Playroom“ für den sie 1967 den Theatre World Award bekam als „Promising new Artist“.

Der Film wurde auf sie aufmerksam. 1969 gab sie ihr Filmdebüt in „Die den Hals riskieren“ mit Burt Lancaster und Deborah Keer. Größere Bekanntheit erlangte sie im selben Jahr in den Film „Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß“ an der Seite von Bruce Dern. Es folgte 1970 „Liebhaber und andere Freunde“. Dann wurde es etwas ruhiger um ihre Filmkarriere. Sie konzentrierte sich auf ihre Familie. Sie heiratete den Drehbuchautoren Ken Luber und bekam mit ihn zwei Söhne. Die Ehe wurde 1980 geschieden. Ab und an trat sie in Fernsehproduktionen auf wie in der Stephen King Verfilmung „Brennen muss Salem“. Erst ihre Rolle im 1983er Film „….und wenn der letzte Reifen platzt“ indem sie eine Rennfahrerin spielte (die das erste Dragster Rennen gewinnen konnte) brachte sie wieder nach vorne. Ihre Leistung war so gut, dass sie  für den Golden Globe nominiert wurde. Es folgten dann in den 80ern Rollen in Filmen wie „Der Prinz aus Pennsylvania“ oder „Der Schattenmacher“. In den 90ern sah man sie in Filmen wie „Aus Mangel an Beweisen“ an der Seite von Harrison Ford oder „In einer kleinen Stadt“. In dieser Dekade konzentrierte sie sich zunehmend auf das Fernsehen.
Heute ist sie in dritter Ehe mit Michael MacRae („Coma“, „Mörderischer Vorspung“) verheiratet und ist Mitbegründerin vom „Los Angeles Classic Theater Works“.

Bedelia wird immer Holy Gennaro McClane bleiben. Aber es lohnt sich ihre anderen Produktionen wiederzuentdecken.