Cary-Hiroyuki Tagawa – Der russisch-orthodoxe Shang Tsung

Cary Tagawa – Geboren am 27.09.1950 in Tokyo, Japan

Cary-Hiroyuki Tagawa wird vielen von euch durchaus bekannt sein. Zumindestens vom Gesicht her müsste man ihn kennen. Trat er nicht nur in Filmen auf wie MORTAL KOMBAT (1995) als Shang Tsung  oder aus HAICHIKO. Der 1,80 Meter große Tagawa wurde als Sohn eines US-Soldaten und einer japanischen Schauspielerin in Tokyo geboren. Während seiner Kindheit zog er häufig um, bis sich seine Familie in Süd-Kalifornien niederließ. Schon in der High School begann Tagawa mit der Schauspielerei. Er studierte an der USC (University of California) und ging als Austauschstudent nach Japan. Als Austauschstudent hatte er auch Kontakt zu anderen Universitäten. So war er für das Football Team der University of Hawaii Masseur und half verletzten Spielern.

Nachdem er in vielen Filmen dem Kampfsport seine Aufmerksamkeit anbot, entwickelte er im Laufe der Zeit eine eigene Art der Kampfkunst: „Chun Sung“.

Nachdem er kleinere Nebenrollen hatte gelang ihn mit DER LETZTE KAISER (1987) sein erster kleiner Durchbruch. Es folgten Auftritte in Filmen wie JAMES BOND 007 – LIZENZ ZUM TÖTEN (1989) oder SHOWDOWN IN LITTLE TOKYO (1991) neben Dolph Lundgren und Brandon Lee. Auch in NEMESIS (1992), DIE WIEGE DER SONNE (1993) oder SOLDIER BOYZ (1995) war er zu sehen. Seinen größten Auftritt der Retro-Zeit hatte er 1995 als „Shang Tsung“ in der Vidoespielverfilmung MORTAL KOMBAT (1995). Jahre später sah man ihn auch als Heihachi Mishima in TEKKEN (2010). Auch unter einer Maske konnte man seine Präsenz bewundern. In Tim Burtons Version von PLANET DER AFFEN (2001) war er Krull, der ehemalige Lehrer von Attar (MICHAEL CLARKE DUNCAN). Dass er neben „bösen“ Charakteren auch ganz anders kann, bewies er an der Seite von Richard Gere in HACHIKO (2009).

Im Jahre 2010 war er Teil einer russischen Abendshow. In „Let´s marry“ suchte er dort eine Ehefrau. Die fand er in Form einer 23-jährigen Frau. Aber es zerschlug sich alles. Dennoch waren sie froh sich getroffen zu haben.

3 Jahre später arbeitete er mit den Schauspielern Pyotr Mamonov und Ivan Okhlobystin zusammen. Diese Beiden brachten Tagawa der russisch-orthodoxen Kirche näher. Okhlobystin ist ein bekannter Anhänger der russisch-orthodoxen Kirche in Russland. Während es Drehs zum Film THE PRIEST-SAN entschloss sich Tagawa in die russisch-orthodoxe Kirche zu wechseln und lebt seitdem nach den Regeln dieser Kirche.

Tagawa setzt sich für karikative Zecke ein und hilft in Not geratenen Jugendlichen.