Coffy – Die Raubkatze (1973)

Die schwarze Braut Coffy (Pam Grier) ist nicht gut auf Drogen und Dealer zu sprechen, seit ihre kleine Schwester einen Schuss zu viel bekommen hat. Um an die großen Fische ranzukommen, lässt sie ihre weiblichen Reize spielen und begibt sich in die Hände von Drogenboss King George (Robert DoQui). Durch ihn lernt sie die korrupte High-Society kennen. Coffy schafft es, zwei große Parteien gegeneinander auszuspielen, gerät dabei aber selbst in Gefahr. Nun will man sie aufs Abstellgleis schieben. Doch Coffy ist tough genug, um den Spieß umzudrehen und mit den Gangstern abzurechnen. Ihre Rache kennt kein Pardon.

Ein ausgezeichneter “Blaxploitation”-Klassiker, bei dem kein Auge trocken bleibt. Vor allem nicht das des Drogenbosses, der gleich am Anfang von Coffy per Schrottflinte abgeknallt  wird. Pam Grier spielt eine Krankenschwester, die den Kampf gegen die Drogen-Szene aufgenommen hat. Dabei geht sie genauso brutal und blutrünstig zu Werke wie ihre gefährlichen Gegner. Der eine wird mit vorgehaltenem Gewehr gezwungen, sich eine tödliche Dosis zu spritzen, der andere mit einem selbstangespitzten Metallstift angestochen.  Der Höhepunkt ist der Kampf zwischen Coffy und den Prostituierten , das geht einfach ab.Nackte Brüste, gekreische pur und Kampfszenen sind enthalten, was will man(n) mehr!

“Jack Hill – Meister des Blaxplotion”

 

Wer auf mächtige Afro – Frisuren, viel nackte Haut und brutale Action steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Die Musikauswahl passt perfekt zu den Szenen, und der eigene Titelsong “Coffy Baby” hört man in zwei verschiedenen Versionen im Film.  Fans von Rachefeldzügen gespieckt mit Drogenmachenschaften voll angesprochen.

Diesen Film gibt es auf VHS, DVD und BlueRay, wobei ich sagen muss, das mir persönlich das Cover der VHS am besten gefällt, ich mag sehr die gezeichneten Motive!

Ich gebe dem Film 9 / 10 Punkten!

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