Das Recht bin ich (1978)

Als ein gnadenloser, mysteriöser Serienmörder, der sich “The Slasher” nennt, in Jim Wades Polizeidistrikt sein Unwesen beginnt und junge Frauen eiskalt niedermetzelt, sieht dieser nur noch eine Möglichkeit um ihn aufzuhalten. Gnadenlos richtet er jeden, der ihm falsche Spuren auf den Täter weist, mit seiner Magnum hin. Mit seiner knallharten Selbstjustiz gelingt es ihm jedoch eine erste Spur auf den Serienmörder zu finden . . .


Schon früh übte sich Regisseur Charles Martin mit Revolvern im Film und TV Geschäft, angefangen mit den metallischen Dingen zu hantieren hat es in den 50er Jahren mit der Western TV Serie “Rauchende Colts”. Im weiteren Verlauf seiner Karriere die bis heute noch andauert folgten eher Dramen und Mystery Serien. Nur vereinzelt tauchten weitere Filme in seiner Laufbahn ins Rampenlicht. Doch 1978 drehte er DAS RECHT BIN ICH ein guter Vorläufer von der bekannten DEATH WISH Reihe mit Charles Bronson. Jedoch hier mit einem Jack Palance in der Rolle des Gesetztes, Richter und Vollstrecker. Hinzu kommt das dieser Film eigens für das amerikanische TV produziert wurde.

Beachtet man den Veröffentlichungsweg des Films und das Entstehungsjahr und stellt die Gewaltinszenierung dagegen, so wird einem hier harter Stoff präsentiert. DAS RECHT BIN ICH ist ein harter Actioner, der sich mit Morden und auch Vergewaltigungsszenen nicht bedeckt hält. Wie einst Clint Eastwood seine Magnum liebte, so steht Jack Palance ihm in nichts nach. Das organisierte Verbrechen in der Stadt hat nun einen neuen Gegner. Ala Judge Dredd wird hier alles von einer Person ausgeübt und vollstreckt.

Die Ideologie das Recht, das Gesetz, die Vollstreckung und Justiz in die eigene Hände zu nehmen brachte diesen Film auf den Index, wo er sich laut Angaben noch immer befindet. Eine satte, spannende und recht brutale Story wird sicherlich vielen DEATH WISH Fans gefallen. Doch leider ist DAS RECHT BIN ICH bis heute nur auf VHS erschienen und mittlerweile sehr rar geworden.