Death Valley – Im Tal des Todes (1998)

Mit Death Valley – Im Tal des Todes“ (Originaltitel: Dante´s View) von 1998 startete Regisseur Steven A. Adelson seine Karriere auf dem Stuhl. Seine späteren Werke sind im TV Serien Bereich vorzufinden. Jedoch mit einer 10 jährigen Pause nach seinem Film.

June ist eine junge Frau, die leider in einem kleinen Nest mitten in der Wüste als Mädchen für alles in einem drittklassigen Motel arbeitet. Sie hegt innerlich den Traum und Wunsch eines Tages diese Einöde zu verlassen um ein anderes Leben zu führen. Doch alleine und ohne Lebenserfahrung wird dies wohl ein Traum bleiben. Da taucht eine zwielichtige, unscheinbare Blonde Frau namens Samatha auf. Sie hat eine Autopanne und ist ebenfalls in der Einöde gefangen bis ihr Wagen das benötigte Ersatzteil bekommt. Die beiden kommen sich freundschaftlich näher, doch da tauchen alte Bekannte von Samantha in Death Valley auf.

Bei dem Film „Death Valley“ handelt es sich nicht um eine Blockbuster Produktion, eher eine reine TV Version. Die jedoch gut zu überzeugen weiß, was sicherlich auch an den gewonnenen Schauspielern des Films liegt. Für die beiden Hauptrollen in Form von June und Sam wurden zwei attraktive Frauen engagiert. In die Rolle der June schlüpfte Guinevere Turner, sie spielte unter anderem auch in „Chasing Amy“ von 1997 und „The Fetish Club“ aus dem selbigen Jahr mit. Als Sam tritt Sheryl Lee in Erscheinung, sie kann über eine längere Filmografie zurückblicken als ihre Kollegin. Sie spielte unter anderem in „Das Geheimnis von Twin Peaks“ von 190, „Wild at Heart“ von 1990 mit Nicolas Cage und „John Carpenters Vampire“ von 1998 mit. Dazu kommen jedoch noch einige TV Filme, die wohl hierzulande eher unbekannt sind.

„Death Valley“ ist ein ruhiger Vertreter des Thriller Genres. Der Zuschauer wird an alle Charaktere Stück für Stück heran geführt um sie kennen zu lernen. Lediglich die Vorgeschichte von Sam bekommt man im Gegensatz zu den anderen Rollen schon im Vorfeld erzählt. Die beiden Frauen lernen sich Stück für Stück kennen. Doch aus einer anscheinbaren Freundschaft kann auch bitterer Ernst werden. Ist Sam wirklich der Mensch den sie June vorspielt?

Leider muss man auch ein paar Längen im Plot in Kauf nehmen, doch belohnt wird man mit Eindrucksvollen Landschaftsbildern und einem Soundtrack der von rockig bis elektrisch sich munter in das Geschehen integriert. Die Soundstücke wurden passend zu den jeweiligen Geschehen abgestimmt. Wer „Death Valley“ bis zum Finale schaut, wird mit einem nachdenklichen Ende konfrontiert – ein typisches Happy End wurde schlichtweg ausser Acht gelassen, was dem Unterhaltungswert keineswegs schadet.

Den Film bekommt man auf VHS und DVD und er besitzt eine Freigabe von 16, die vollkommen in Ordnung geht. Schon für ein paar Euro kann man die DVD käuflich erwerben. Wer sich auch für Fernsehfilme interessiert und auch mal gerne einen Thriller abseits des Mainstreams schaut, wird mit „Death Valley“ seine Freude haben.