Der Onkel vom Mars (1999)

Fernseh-Journalist Tim O’Hara (Jeff Daniels) wartet schon seit geraumer Zeit auf die Story seines Lebens. Als er den Absturz eines Ufos beobachtet, scheint der Moment für den großen Karrieresprung gekommen. Schnell schließt er mit dem Außerirdischen in Menschengestalt (Christopher Lloyd) Freundschaft und lässt ihn bei sich wohnen. Zu Beginn läuft alles gut, den Marsbewohner stellt Tim seinen Freunden und Bekannten als Onkel Martin vor. Als die neugierige Journalistin Brace (Liz Hurley) auf der Bildfläche erscheint, droht die Tarnung der beiden aufzufliegen. Zudem ist ein spezieller Selbstzerstörungsmechanismus am Raumschiff aktiviert, der das Ufo binnen kürzester Zeit zerstören wird. Auch das Militär hat bereits Wind von der Sache bekommen. Ob es Tim gelingt, Onkel Martin rechtzeitig zurück auf seinen Planeten zu schicken?

Der Onkel vom Mars basiert auf der gleichnamigen Serie aus den 60er Jahren, in den damaligen Hauptrollen waren Bill Bixby und Ray Walston zu sehen, in der Onkel vom Mars, sind es Jeff Daniels und Christopher Lloyd, Lloyd bekannt aus “Zurück in die Zukunft”, durfte hier in die Rolle des Onkel vom Mars schlüpfen. Walt Disney schuf diesen Film, der eher an die Kinder gerichtet ist, und wahrscheinlich die Erwachsenen weniger unterhält. Kinderhumor ist halt etwas anders.

Disney engagierte Donald Petrie für der Onkel vom Mars, Petrie hat ein Talent und einige Referenzfilme für Komödien in der Hand, zum einen “Miss Undercover”, “Richie Rich” und “Wer ist Mr. Cutty?”. Ich hätte mir allerdings den einen oder anderen Gag in der Onkel vom Mars, für das ältere Publikum gewünscht, denn die harmlosen Witze sind auf die Dauer doch recht öde und lahm. 

Lob geht aber an die Effektfirma, denn obwohl man die Effekte gut entdecken kann, wirken sie nicht billig, sondern mit viel Liebe zum Detail gemacht. So bleibt der Onkel vom Mars eine mittelmäßige kindergerechte Komödie, die keiner vermissen würde. Vielleicht für Kindergeburtstage zu gebrauchen, aber sicher nichts was in der Primetime zu suchen hat. Jeff Daniels seine Rolle ist einfach und simpel, man hätte auch wen anders, zum Beispiel unbekanntes für diese Rolle in der Onkel vom Mars nehmen können, das hätte keinen Unterschied gemacht, sein schauspielerisches Talent bleibt leider etwas auf der Strecke, schade, denn Talent für solche Rollen hat er zu genüge, lag vieleicht am Drehbich und den Vorgaben von Disney.

Christopher Lloyd läuft hingegen zu Spitzenform auf und wird dabei durch viele Special Effects unterstützt. Es macht richtig Laune dem  hektischen Wirrkopf bei seiner Entdeckungsreise auf der Erde zuzusehen. Nach langer Zeit mal wieder eine Paraderolle in der onkel vom Mars für den gealterten Star.


Kindgerechte Unterhaltung , der ältere Zuschauer aber herzlich wenig abgewinnen können. Die Gags sind zu harmlos und für die Story von der Onkel vom Mars wurde zu viel aus anderen Filmen geklaut. So bleibt ein überflüssiger Film, der allerdings keinem weh tut. Nur Lloyd Fans können zusätzlich noch einen Blick riskieren. Trotz der kleinen Negativpunkten ist die Spielzeit von der Onkel vom Mars keine Zeitverschwendung, sieht man über ein paar Mängel etwas hinweg, kann der Onkel vom Mars gut unterhalten! Der Onkel vom Mars ist voll mit den typischen Klischees ala Disney, aber ein Film muss dann auch für Kinder vollkommen geeignet sein.

Der Onkel vom Mars reiht sich gut in die Real-Filme von Disney ein und sollte in keiner Kindersammlung fehlen. Der Onkel vom Mars gibt es auf VHS und DVD, die DVD ist jedoch sehr rar und nur noch schwer zu bekommen, unter Sammlern sind die Disney-DVD´s sowieso sehr begehrt. Der Film der Onkel vom Mars konnte ich bis heute nur einmal im Free TV erblicken, dabei wäre dies doch ein toller Film für die kleineren Zuschauer unter uns, für einen Sonntag Nachmittag zum Beispiel!

Ich gebe dem Onkel vom Mars 8 / 10 Punkten

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