Der Planet Saturn lässt schön grüßen (1977)

Inhalt:

Astronaut wird verstrahlt, kommt auf die  Erde, sein Fleisch wird schön dezent abgeschmirgelt und irgendwann sind viele tot und das ganze nochmal von vorn. Ja und das wars dann auch.

Filmisches Feedback:

BLUTHITZE  oder “”Like Ice in the sunshine…uhuh..like Ice in the sunshine…uhuh I´m melting awahahahay”

Die 70er Jahre waren, was das Genre der SF und des Horrors anbelangt, sowas wie ein experimentierfreudiger Topf. Jeder konnte mal ran und probierte sich aus. Und so entstanden viele kleine Subgenres, wie z.B. der Tierhorrorfilm oder eben sowas hier: der “Schmelzende Körper”-Film.


Die Story bietet nichts Großes. Allerdings bleibt zu sagen, dass trotz der ganzen grandiosen Billigheit und Stupidität hier doch eine Faszination ausgeht. Und das liegt an zwei Komponenten: 1.) die erschreckend erschreckende Maske (von Rick Baker, der sich hier mal kräftig austoben darf) und 2.) den sehr, sehr hohen B-Filmfaktor. Denn eins darf man den Film nicht nehmen: ernst. Auch wenn hier ein gewisser Pessimismus innewohnt, so ist er doch eigentlich nur ein Schmelztigel der wunderbaren Beklopptheit. Der in 14 Tagen abgedrehte Film ist einer der weinigen von regisseur William Sachs. Er drehte später solch Filme wie GALAXINA (1980) oder DARK JUSTICE – EIN RICHTERIN SIEHT ROT (1992) .Ach ja…Jonathan Demme läuft hier auch durchs Bild…”Das Schweigen der Schmelzer”.