Die Dicke Vera (1996)

Der erfolgreiche Motivationstrainer Jack erbt von seinem Vater, einem Zirkusclown, eine Elefantendame namens Vera. Er ist mehr als überrascht, als er feststellt, dass ihn seine Mutter jahrelang belogen hat, indem sie erzählte, sein Vater sei schon lange tot. Und der nächste Schreck lässt nicht lange auf sich warten: Der Notar erklärt ihm, das er 35.000 Dollar Sachschaden zu bezahlen hat, den der Elefant mittlerweile angerichtet hat.
Jack will den Elefanten auf jeden Fall loswerden und sieht zwei Möglichkeiten: Terri, eine Tiertrainerin aus Hollywood, und Mo, die Elefanten nach Sri Lanka auswildert. Beide sind bereit, Vera aufzunehmen, doch für beide Möglichkeiten muss Jack mit dem Elefanten von der Ost- an die Westküste reisen.

Die Dicke Vera, damit mein ich nicht die Talkshowmoderatorin, nein, eine Komödie mit Bill Murray in der Hauptrolle. Und nicht zu vergessen die Elefantendame namens Vera. Regie führte Howard Franklin, der Name ist relativ unbekannt, aber er war nicht nur als Regisseur tätig, sondern auch als Drehbuchauthor, zu seinen Werken als Author zählen unter anderem: “Agent Null Null Nix” und “Der Name der Rose”, als Regisseur machte er “Der Reporter” und “Ein verrückt genialer Coup”. Mehr kann Franklin leider nicht in seiner Filmographie aufbieten.

Anders ist es mit Bill Murray, kennt man ihn noch gut in “Ghostbusters” und “Täglich grüsst das Murmeltier”, so sieht man ihn in die dicke Vera, als Motivationstrainer der ein Erbe antritt von seinem Unbekannten Vater, und erbt die dicke Vera, die Elefantendame des Zirkus wo sein Vater als Clown auf Reisen war.

Anfangs möchte er die dicke Vera loswerden, sie passt nicht in seine Zukunftspläne und macht auch ziemlich viel kaputt, nicht nur das er die dicke Vera geerbt hat, nein auch offene Rechnungen für Schäden die die dicke Vera in der Vergangenheit verursacht hatte. Die dicke Vera ist eine flotte Komödie, und kann auch mit einem Roadmovie mithalten, statt eines Kumples der sich mit einem auf eine Reise begibt, ist es halt ein Elefant, mal was anderes.

Die Geschichte von die dicke Vera ist anfangs noch etwas ruhig und sinnig, dies dient aber dazu das der Zuschauer genug Zeit hat sich mit den Rollen vertraut zu machen, nach dem ersten Drittel gehen die Gags und Sprüche los, der Elefant besorgt den Rest. Die Geschichte kommt so richtig in Fahrt als es heisst das man sich mit dem Elefant namens die dicke Vera auf Reisen macht, erst im späteren Teil des Films baut die Story etwas wieder ab und schwächelt ein klein wenig.

Trotz allem wird der Zuschauer in die dicke Vera wunderbar unterhalten, und der Film ist was für die ganze Familie, besonders geeignet für einen Wochenendfilm an einem verregneten Sonntag Nachmittag. Die dicke Vera gibt es auf VHS und DVD, nur ist leider manchmal noch sehr schwer zu bekommen, mir lag die VHS Version vor, die natürlich genau wie die DVD ist, ist ja auch schliesslich ein Familienfilm.

Die dicke Vera läuft mitlerweile nur noch sehr selten im Free TV, was ich persönlich sehr schade finde. Die dicke Vera ist zwar kein Kassenbrüller in Sachen Komödie, weiss aber trotzdem den Zuschauer gut zu unterhalten!

Die dicke Vera hatte ein Budget von knapp 30 Millionen Dollar zur Verfügung und spielte lediglich knapp 8 Millionen wieder an, ein Flop an den Kinokassen schlechthin! Mir hat die dicke Vera sehr gut gefallen, und würde ihn mir auch gerne jederzeit wieder ansehen, denn lustige Tierfilme, besonders mit einem Elefanten sind selten und die dicke Vera ist deshalb auch was ganz besonderes.

Ich gebe dem Film Die dicke Vera 7 / 10 Punkten

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