Die Grube des Grauens (1981)

Ein zurückgezogener Junge der keine Freunde hat, mit Ausnahme seines sprechendem Teddys macht in den Wäldern eine unheimliche Entdeckung: Eine Grube in der seltsame Monster leben. Er freundet sich mit den Kreaturen an und verpflichtet sich sie zu füttern und zwar mit Hackfleisch, Menschen, Kühen und allem was er sonst noch in die Grube werfen kann. Als ihm die “Vorräte” ausgehen beschliesst der die Monster aus der Grube zu holen damit sie sich ihr Essen selbst holen könnten, schon bald fressen sie jede Menge Leute, was natürlich früher oder später auch der Polizei auffällt, welche beschliesst die Biester zu vernichten.

Ich möchte Euch einen Geheimtip offenbaren, der leider unter den vielen Horrorfilmen der 80er untergegangen ist, und in meinen Augen find ich das sehr schade. Man sollte jetzt kein Meisterstück erwarten, aber trotzdem ist Die Grube des Grauens eine Perle unter den Filmen.

Man sollte ihn eher als ein Gruselfilm einstufen gemischt mit ein paar Horrorelementen und Splattereffekten. Der Regisseur von Die Grube des Grauens ist ebenfalls vielen ein unbekanntes Gesicht, sein Name lautet: Lew Lehman. Welche weiteren Werke zu seinen gehören, ist eher unbekannt, könnte aber auch gut sein das der Name Lew Lehman nur mal wieder ein Pseudonym ist, falls der Film ein Flop wird das man sich geschickt aus der Affäre ziehen kann. Wer weiss das schon so genau, ausser er selbst!

Die Grube des Grauens präsentiert dem Zuschauer mal einen Serienmörder im jungen Alter von 12 Jahren, was wenn man drüber nachdenkt einen schon ein unbehagliches Gefühl unterbreiten kann. Aber ein typisches Klischee wurde wiedermal verwendet, das des Aussenseiters und wenn das noch nicht ausreichend würde, lässt man den Teenager noch mit seinem Teddy reden.

“Der Teddy hats mir gesagt!”

Die Story wird elegant herunter gekurbelt und lässt den Zuschauer auch mal Zeit sich über ein paar Szenen etwas lustig zu machen. Ich gebe nur den Tip; Die Szene mit einer Kuh ist wohl im Horrorgenre einzigartig! Die Special Effekte der Monster, die zur Rasse der Troglodyts gehören, sind in Der Grube des Grauens etwas plump und einfach dargestellt, sie erinnerten mich irgendwie an abgespeckte Critters gemischt mit Bären! Die Augen der Monster sehen aus wie Taschenlampen, jedoch wandeln sich die Effekte zum positivem, nachdem die Monster in Die Grube des Grauens grösser geworden sind, kommt durchs regelmässige füttern vom Jungen.

Die Splatter Effekte in die Grube des Grauens sind sehr gut in Szene gesetzt und brauchen sich hinter anderen Filmen nicht zu verstecken, eher im Gegenteil. Die Grube des Grauens wirkt im ganzen Film über nicht wie ein B-Movie, Budget und Umsatzzahlen sind leider nicht bekannt.

Der Charme der 80er wird dem Zuschauer gut um die Ohren, mit typischen schrillen Sounds und gut auf die Augen mit Klamotten und Frisuren gehauen. Man weiss sofort aus welchem Jahrzehnt die Grube des Grauens stammt! Dies ist nicht schlimm, sondern bereitet dem Zuschauer einen Trip in die Vergangenheit, mit ein wenig Trash-Grusel-Splatter Elementen, was will man mehr als Fan von skurilen Streifen. Fazit: Die Grube des Grauens klemmt einen mehr als einem lieb ist in den Stuhl oder Sessel! Die Stimmung zieht einen gut in den Bann und man verfolgt aufmerksam das Geschehen auf der Leinwand!

Ich gebe dem Film 10 / 10 Punkten!