Easy Flyer – Im Dschungel des Schreckens (1983)

Der ständig besoffene Vietnam-Veteran und Helikopterpilot Harry Bediker wird von der Anthropologin Evelyn Howard angeheuert, um sie in das Dschungelcamp ihres Kollegen Esslinger zu fliegen. Auf dem Weg dorthin wird der Helikopter beschossen und Harry muss eine Notlandung auf einer Lichtung im Dschungel einlegen. Nachdem die beiden sich anschließend zu Fuß bis ins Camp durchgeschlagen haben, erfahren sie dort vom verschwinden Professor Esslingers. Evelyn überredet Harry ihr bei der Suche nach dem Professor zu helfen.



Als ich auf den Film EASY FLYER stieß und mir das Cover betrachtete, kam mir sofort der Gedanke hier muss es sich um einen knallharten Survival Horror Streifen handeln. Doch nach dem Einlegen der Disk und den ersten 30 Minuten wusste ich das es anders sein würde. Peter Fonda hatte seine Harley in die Garage eingemottet und steigt nun in einen Helikopter, den manche noch nicht mal von weitem in diesem Zustand erblicken möchten.

Peter Fonda war ein Charakterdarsteller und überzeugte viele Zuschauer von seinem Talent und seinen wilden Rufen für die Freiheit. Doch in EASY FLYER aus dem Jahr 1983 verstummt es total. Hier mimt er einen abgewrackten Vietnam Veteranen, der ein dolles Alkoholproblem hat. Da braucht man schon mal eine Pulle Whiskey um den Vogel ruhig in der Luft zu halten.

Easy Rider in der Luft

Der Plot von EASY FLYER ist recht simpel und schnell erklärt. Eine Anthropologin möchte in den Dschungel um einen befreundeten Professor bei seinen Recherchen zu einem Wilden Stamm zu unterstützen. Sie heuert natürlich den einzigen vor Ort befindlichen Hubschrauber Politen an – Bingo. Nach ein paar Auseinandersetzungen vieler Worte heben beide ab in den Dschungel. Doch der Heli kommt nicht weit und beide machen sich zu Fuß auf den Weg zum Quartier des Professors.

Gut jetzt habe ich die Story kurz erläutert und auch schon damit fast den ganzen Film verraten. Denn viel mehr passiert leider nicht im Film. Gut es gibt ein paar blutige Einstellungen und auch wilde Dschungelbewohner zu Gesicht aber reicht das aus? Gut damit dürfte die damalige Freigabe von 18 erklärt sein, die heutzutage sicherlich veraltet ist.

Zu dick trägt Peter Fonda in seiner Rolle auf und am Ende des Films bekommt man noch einen alten Hut als Überraschung spendiert. Zu arm das alles. Schade, denn die Einstellungen der Kamera den Dschungel ins Bild zu rücken sind recht ordentlich. Somit ist die amerikanische-philippinische Produktion nicht ganz unnötig gewesen.


Amazon