Ein verrückt genialer Coup (1990)

Inhalt:

Grimm (Bill Murray), Phyllis (Geena Davis) und Loomis (Randy Quaid) überfallen eine Bank. Zu nächst läuft alles nach Plan. Aber dann kommen Ihnen New York und seine speziellen Einwohner in die Quere.

Filmisches Feedback:

Erste Hälfte gut, zweite ein wenig langatmig

Die nette gelungene Krimikomödie dringt gleich in die Geschichte ein. Dadurch hat der Film (da der Zuschauer noch nicht die Vorgeschichte kennt) noch einige Überraschungen parat. Gleichzeitig ist er auch eine wunderbare und teilweise schrille Satire auf das Großstadtleben in der es sinnbildlich gesprochen, kein Entrinnen gibt: überzeitige Busfahrer (herrliche Szenen!), doofe Mafia, noch doofere Polizei, desorientierte Bauarbeiter und sogar eine “Highlifesatire” verbergen sich dort.

Hier kriegt jeder sein Fett ab, und das auf erfrischende Art und Weise.
Aber irgendwann geht dem Film die Puste aus und er wird etwas langatmig.

Ansonsten gute Schauspielerleistungen (ein wunderbarer Bill Murray und ein herrlicher Jason Robards) in dem Regiedebüt (und bis heute einzigen Film) von Bill Murray. Vorher waren Ron Howard oder Jonathan Demme für die Regie vorgesehen. Bleibt noch zu sagen, dass dieser Film auf den Roman QUICK CHANGE  (1981) von Jay Conley basiert. Bereits 1985 wurde es in Frankreich verfilmt unter dem Titel DER BOSS mit Jean-Paul Belmondo und Kim Catrall.

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