Eine Klasse für sich (1992)

In den 40er Jahren wird den Schwestern Dottie (Geena Davis) und Kit (Lori Petty) eine ganz besondere Ehre zuteil. Dotti wurde von dem Talentscout Ernie Capadino (Jon Lovitz) ausgewählt, um in der ersten Frauen-Baseball-Liga zu spielen. Da diese zunächst ablehnt, bietet er Kit an, ebenfalls zum Vorentscheid mit zu kommen, wenn sie ihre Schwester überzeugen kann. Die beiden können sich qualifizieren und dürfen nun für eins von vier Teams antreten. Während ihre Mannschaft anfangs kaum beachtet wird und allenfalls Hohn und Spott von den wenigen Zuschauern erntet, ändert sich dies schlagartig, als das Team von Jimmy Dugan (Tom Hanks) trainiert wird. Doch mit zunehmendem Erfolg wachsen auch Neid und Missgunst – nicht nur unter den Teammitgliedern, sondern vor allem zwischen den beiden Schwestern…

Es gibt so einige Filme die sich mit dem Thema Sport befassen, kaum erwähnenswerte und auch Geheimtips die was besonderes darstellen, hierzu zählt für mich auch der Film Eine Klasse für sich, Penny Marshall zauberte uns mit dem Film eine wunderbar amüsante, tränenreiche Sportdrama vom Regiestuhl auf die Leinwand.

Penny Marshall ist eine bekannte Grösse auf dem Regieposten, Mr. Bill, Big und Jumping Jack Flash sind nur einige ihrer Titel, auch sie trat selbst in einigen Filmen und Serien mal vor die Kamera und bewies ihr Feingefühl. Eine Klasse für sich bedient sich aus verschiedenen Genres und vermischt die zu einem unterhaltsamen Cocktail, ein Film für die ganze Familie, abseits von brutaler Action und Gewalt und auch keine futuristischen Elemente und Kulissen.

Auch die Besetzung der Rollen kann sich sehen lassen, in eine Klasse für sich sind namhafte Stars wie Tom Hanks, Geena Davis und Madonna zu sehen, und auch in Nebenrollen sind kaum weniger bekannte Gesichter zu erkennen. Lori Petty, Jon Lovitz, Bill Pullmann sind nur einige Namen die erwähnenswert sind. Eine Klasse für sich spielt zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in Amerika, die Sets und Kostüme sind authentisch und detailreich ins Bild gerückt. Die Story von eine Klasse für sich basiert lose auf wahren Begebenheiten, denn zur Zeit des Krieges gab es tatsächlich einen Männermangel im Sport, und damit die Sportarten nicht verwaisen, wurde nach Alternativen gesucht und auch gefunden.

Eine Klasse für sich beinhaltet sehr viele Gefühle, Freude, Tränen, Lachen, Bedrückheit und Betroffenheit ist nur ein kleiner Teil, wer diese Gefühlsdarstellung nicht ertragen kann, verpasst einiges, Tom Hanks stellt uns den versoffenen Frauenfeindlichen Trainer in einer Perfektion dar, die kaum noch übertroffen werden kann. Auch der Humor kommt in eine Klasse für sich nicht zu kurz, sei es in Sprache oder bildlich dargestellt. Die Hauptstory handelt von den Frauen wie sie zu Baseballstars avangieren, und ein Nebenplot befasst sich mit dem Privatleben und Ängsten der Protagonisten auf der weiblichen Seite, jedoch finden diese Plots wunderbar einen Weg auf der gemeinsamen Schiene.

Eine Klasse für sich hatte ein Budget von knapp 40 Millionen Dollar zur Verfügung, und spielte an der Kinokasse satte 108 Millionen Dollar wieder ein. Was noch erwähnenswert ist, alle Schauspieler haben ihre Sportszenen selbst gemacht, es wurden keine Doubles eingesetzt. Die tatsächliche Baseball Liga der Frauen gab es von 1943 bis 1954, die Rolle des Trainers, in eine Klasse für sich von Tom Hanks dargestellt ist eine Anlehnung an den Baseball-Star: Jimmie Foxx.

Eine Klasse für sich gibt es auf VHS und DVD, und wird auch gelegentlich im Free TV gesendet, einschalten lohnt allemal, ein unterhaltsamer Nachmittag mit der ganzen Familie ist vorprogrammiert.

Ich gebe Eine Klasse für sich 10 / 10 Punkten