Female Justice (1996)

Die Sex-Psychologin Janna Dane (Cynthia Rothrock) kommt von einer Geschäftsreise zurück. In ihrem Haus findet sie ihre Schwester im Todeskampf vor, ihr Neffe ist bereits tot. Die Mörder, anscheinend Einbrecher, sind noch im Haus. Es kommt zum Kampf. Janna rettet sich mit einem Sprung vom Dach des Hauses. Beim Aufprall zieht sie sich eine Verletzung am Kopf zu. Nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt wieder genesen, stellt sie fest, dass sie seit ihrem Sprung über hellseherische Fähigkeiten verfügt. Mit deren Hilfe macht sie sich daran, die Mörder ihrer Schwester zu identifizieren und aufzuspüren, um an ihnen die Rache zu vollstrecken.

Female Justice reiht sich wunderbar in die Riege der B-Movies mit Cynthia Rothrock ein, jedoch wenn man Female Justice genauer betrachtet, hat er doch mehr Potenzial als man denken könnte. Die Story ist interessant gestaltet auch wenn es sich eigentlich nur wieder um ein Rachefilm handelt, wie man es vieleicht schon zu hunderten gesehen hat, doch den Zusatz der hellseherischen Fähigkeiten von Cynthia in Female Justice rundet dies noch etwas mehr ab!

Natürlich dürfen auch hier Actionszenen mit Kampfeinlagen nicht fehlen, jedoch sind diese in Female Justice etwas zurückhaltender und eher als Hintergrund gedacht und dargestellt, in meinen Augen kann man Female Justice gut auch als Drama einstufen, denn viele Erlebnisse und Gedanken, Visionen der Hauptdarstellerin rücken weit in den Vordergrund, auch wenn dies voller Klischees haftet und manchmal etwas lächerlich wirkt.

Was zur Story zu sagen ist, das man in Female Justice sehr lange rätselt wer denn der eigentliche Oberboss ist und vieles verändert sich im Laufe des Plots. Die Musik ist dezent im Hintergrund und dient auch nur für den Hintergrund, sie wurde nicht benutzt um manche Szenen zu verstärken oder anders zu präsentieren. Krasse Aussagen behaupten: Klingt wie Fahrstuhlmusik! Von der Inszenierung ist der Film absolut konventionell, keine besonderen Stilmittel, relativ ruhig geschnitten.

Es geht in Female Justice eher etwas ruhiger und gemächiger zu. Dies tut dem Schauen aber kein Abbruch, man wird trotz der Schwächen und Klischees gute 90 Min. unterhalten. Allerdings eine Schwäche sollte man noch ansprechen, Cynthia Rothrock, kann kämpfen, keine Frage, Karate das kann sie ausgezeichnet, aber ihre schauspielerische Leistung ist eher unterdurchschnittlich. Ihre Rolle wirkt in Female Justice an manchen Stellen etwas falsch besetzt, da bringt es auch nichts das man mal mehr Haut von Ihr sieht! In Female Justice kann man mal die Cynthia in sehr leichten, erotischen Klamotten bewundern, und dies ist in Female Justice als einziges zu bewundern. Man könnte meinen das Female Justice einen leichten Touch von Erotik zu bieten hat, man sieht mal ihren nackten Po und ihre auffällig grosse Brüste durchs Bild schwingen! Fans von Ihr sollten ruhig mal genauer in Female Justice hinsehen.

Female Justice gibt es nur auf DVD, denn es war in Amerika ein reiner produzierter Fernsehfilm, der nun doch den Weg auf die DVD vollbracht hat. Wer auf B-Klopper Filme abfährt und oder Cynthia Fan ist, sollte hier ruhig zugreifen und sich die DVD von Female Justice besorgen. Denn leider wird Female Justice wie auch andere Filme mit Cynthia nur allzu selten im Free TV gesendet.

Ich gebe Female Justice 7 / 10 Punkten

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