Fire Bird (1988)

Filmisches Feedback und kurzer Inhalt:


Der Film “Fire Bird”, der auch unter „Deadly Addiction“ oder „Rock House“ bekannt ist ein typisches B-Movie in reinster Actionmanier der 80er Jahre. Regisseur Jack Vacek, der auch Hauptdarsteller und Autor des Films war, lernte sein Handwerk als Kameramann bei „Die Blechpiraten“ (1974) auch als das Original von „Gone in 60 Seconds“ bekannt. Der Regisseur von „Die Blechpiraten“, H.B. Halicki, hat hier übrigens einen Gastauftritt als Fahrer eines Rolls-Royce. Dies ist, nach den Film „Mit Vollgas durch die Hölle“ (1977), Vaceks zweiter Film als Regisseur und sein letzter.

Die Geschichte ist so schnell erzählt wie die Bedienungsanleitung eines Wasserkochers. Wasser rein, anstellen, Wasser heiß, eingießen. Hier geht es ungefähr so: Cop macht seine eigenen Regeln, jagt einen Drogenring von den Staaten nach Mexiko und zurück. Fertig. Das muss reichen.

Mehr will der Film auch nicht. Die Geschichte soll nur dem zeigen von reinster Carcrashaction dienen. Und das tut er durchaus. Der „Direct-to-Video“-Film ist eben das was er sein will: ein B-Movie-Cop-Film mit Dauerwelle und 80er Jahre Musik vom Feinsten. Irgendwo zwischen Foreigner und einer Miami Vice-Folge. Wie gesagt, reicht für den gepflegten Actionfilmfan, der auf „Lethal Weapon“ (nur hier ohne Partner) oder dergleichen steht. Für alle anderen ist das wohl eher nichts. Übrigens hat man nach diesen Film nie wieder was von Jack Vacek gehört. Der Film ist hierzulande bei Ascot veröffentlicht worden und bisher nur auf VHS erhältlich.