Fred Ward – Der Synchronisator

Fred Ward – Geboren am 30.12.1942 in San Diego, Kalifornien, USA

Frederick Joe Ward ist der Sohn von Juanita Iown und Fred Frazier Ward. Er hat englische, schottisch-irische, deutsche und walisische Wurzeln. Nachdem er einige Zeit in Alaska als Holzfäller arbeitete, ging er drei Jahre zur US Armee. Später war er Amateurboxer und brach sich dabei vier Mal die Nase. Der Vater eines Sohnes namens Django (!) lebte für einige Zeit in Italien und verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit der Synchronisation italienischer Spaghettiwestern ins Englische. In Italien bekam er auch seinen ersten Filmjob. 1973 debütierte er in Roberto Rossellinis (ja der Vater von Isabella) „L’Età di Cosimo di Medici“.

Einen Film später drehte er ebenfalls mit Rossellini. Zurück in den Staaten spielte er dann kleinere Rollen in beispielsweise der TV-Serien „Quincy“ und „Hulk“ oder in „Im Herz des Wilden Westens“. Dann kam seine erste größere Rolle in „Flucht aus Alcatraz“. Und so langsam bekam er auch wichtigere Rollen. In „Timerider“ hatte er 1983 seine erste Hauptrolle. Auch wenn der SF-Film hinter den Erwartungen zurückblieb bekam er 1985 mit seine beste Rolle angeboten „Remo – Unbewaffnet und gefährlich“. Leider blieb diese wunderbare Martial-Arts-Agentenfilmparodie der Erfolg verwehrt. Schade, ist sie doch großartig und Ward einsame Klasse.

Zuvor sah man ihn noch in Filmen wie „Der Stoff, aus dem die Helden sind“, „Die letzten Amerikaner“ (als sadistischer Jäger) oder „Silkwood“. Ward spielte in vielen sehr guten 80er Jahrestreifen wie „Zwei mal zwei“ oder „Saigon“. Dann kam das Jahr 1990. Und er spielte im Kultfilm „Tremors – Im Land der Raketenwürmer“ wieder eine unvergleichliche Rolle. Es folgten klasse Auftritte in „Short Cuts“, „Henry und June“ oder „The Player“ bis er wieder eine klasse Rolle bekam in „Die nackte Kanone 33 1/3“ als Gangster Rocco. Ward spielte in vielen unvergleichlichen Filmen mit. Insgesamt war er in 7 Filmen zu sehen, die für den Oscar nominiert waren. Er selbst hat bislang noch keine Nominierung erhalten. Der Frankreichliebhaber wurde 1990 von einem Action Film Magazin auf Platz neun von zehn Action Stars 1990 gewählt.


Ward bürgt immer für Qualität und seine Hochzeit war mit Sicherheit die 80er Jahre bis Mitte der 90er. Wird Zeit, dass er wieder auftritt und Qualität bringt.