Full Eclipse (1993)

Inhalt:

In Los Angeles regiert die Kriminalität. Cop Max Dire (Mario van Peebles) und sein Partner setzen alles daran dem entgegenzuwirken. Als Dires Partner ermordet wird, schließt der sich einer Eliteeinheit, angeführt von Adam Garou (Bruce Payne), an um das Verbrechen zu bekämpfen. Erst später merkt er wer zu dieser Einheit eigentlich gehört: Werwölfe.

Filmisches Feedback:

Ungewöhnlich spannender Werwolfthriller

Ein zu Unrecht vergessener Werwolfthriller aus den frühen 90ern. Auf VHS gesehen und nach heutiger Sichtung (ebenfalls auf VHS von Marketing) immer noch gut. Und sogar noch mehr. Irgendwie überkam mich das Gefühl, das die UNDERWORLD-Reihe hier ab und an mal rein gesehen hat. 


Wie dem auch sei, der Film von Regisseur Anthony Hickox (der ja kein Unbekannter im Genre ist und so einige gute B-Filmware abgeliefert hat wie z.B. WAXWORK (1988)  oder HELLRAISER III (1992).  Hickox Mutter ist im Übrigen Anne v. Coates. Ihres Zeichens Cutterin und Oscargewinnerin für LAWRENCE VON ARABIEN (1962)  und mehrfach Nominierte für diesen Preis. Auch Anthonys Vater ist kein Unbekannter. Douglas Hickox drehte als Regisseur solch Filme wie THEATER DES GRAUENS (1973) oder BRANNIGAN – EIN MANN AUS STAHL (1975). Der Film ist durchweg spannend gelungen und bietet neben ansehnlichen Schauspielern wie Patsy Kensit oder einer der besten Bösewichte und leider in Vergessenheit geraten Bruce Payne, eine flotte Inszenierung, die nicht ganz ohne Anleihen bei John Woo liegen. 


Flott gedreht, und als Art moderner “Werwolf” gezeigt entpuppt sich sogar ein wenig als Sozialkritik. Aber insgesamt ordentlicher Horroractionthriller und für einen eigentlich fürs Fernsehen gedrehten Film sträflich übergangen.