Future Project – Die 4. Dimension (1985)

Amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen eine Zeitmaschine zu bauen.Die Maschine ist aber gefährlich und unberechenbar und landet deshalb auf dem Schrottplatz der US-Luftwaffe.Um im Physikunterricht bestehen zu können, bedienen sich zwei Schüler dieses geheimnisvollen Apparates.Es kommt wie es kommen muss, die Maschine gerät außer Kontrolle…….

 

Mit seinem ersten Film hat es wohl kaum ein Regisseur leicht. Besonders nicht, wenn es sich noch um einen Film um Zeitreisen handelt, aber damit noch nicht genug. Hinzu kommt noch das der Film zeitgleich mit einem Blockbuster gestartet ist. Regisseur Jonathan R. Betuel startete seine kurze Filmkarriere mit der Abenteuer-SciFi-Komödie FUTURE PROJECT – DIE 4. DIMENSION im Jahr 1985. Filmfans dürften sofort an “Zurück in die Zukunft” denken und genau dieser Film hat eine Teilschuld das es dieser Film hier kaum über den Tellerrand geschafft hat. Drei Jahre später drehte Betuel noch den Streifen “Silent Whisper” und wirkte an der TV-Serie “Freddys Nightmare” mit. Im Jahr 1995 beendete er seine Karriere mit “T-Rex” mit Whoopi Goldberg.

Zeitreisen sind nicht Schrott!

Auch wenn es sich bei FUTURE PROJECT um einen B-Movie handelt, so weiß er zu überzeugen. Allen voran die obskure Story. Dazu sie Settings, die Effekte und vor allem der überzeugende Cast.

John Stockwell bekannt aus “Radioactive Dreams” gesellt sich charmant zu Richard Masur und Fisher Stevens, bekannt aus “Nummer 5 gibt nicht auf”. In einer kleinen Nebenrolle taucht noch Dennis Hopper auf. Alle Darsteller hatten sichtlich Spaß und große Freude am Set, was man durch ihre Leistungen sichtlich spürt und erkennt.

Die Story vom Film ist einfach gehalten und beinhaltet ein paar kleine logische Fehler. Allen voran der Hauptaufhänger des Films. Die Armee entwickelt eine Zeitmaschine und wirft sie auf dem Schrott?

Vergleicht man die Spezial Effekte mit jüngeren Filmen, so kann FUTURE PROJECT noch deutlich punkten. Zahlreiche Filme, die in den 90er Jahren gedreht wurden, können mit den einfachen und dennoch wirksamen Effekten Mitte der 80er kaum bis gar nicht mithalten. Man denke im Film nur an den T-Rex, die Spuk-Effekte und nicht zu vergessen der Dimension-tunnel.

Zeitloser Streifen

Durch den Umstand das zeitgleich “Zurück in die Zukunft” im Kino anlief, ist dieser amüsante und sehr unterhaltsame Streifen fast völlig in Vergessenheit geraten. Dies wird aller Wahrscheinlichkeit auch der Grund sein, wieso er es hierzulande lediglich auf VHS geschafft hat. Hinzu kommt noch, dass es hier noch mit ein paar Dialogschnitten veröffentlicht wurde.