Gamera – Guardian of the Universe (1995)

Inhalt:

Gamera und die Gyaos waren beides genetische Experimente einer untergegangenen Zivilisation. Sie ruhten sanft und waren verschollen. Bis eines Tages die Gyaos erwachen und Jagd auf Menschen machen. Nebenbei zerstören sie auch allerhand. Gamera erwacht und will versuche n das Gleichgewicht wieder herzustellen. Von den Menschen zunächst als Gegner deklariert, wird Gamera ein Wächter des Universums und hilft den Menschen gegen die Gyaos anzutreten.

Filmisches Feedback:

Fantastischer Auftakt einer neuen Trilogie

Gut, wer auf  Filme der Marke “Neue-Variante-von-möglichen-Godzilla-Nachfolgern” steht der sollte diesen nicht verpassen. Immerhin brachte es GAMERA auf bis heute 12 (!) Filmauftritte (ein geplantes Reboot steht noch aus, soweit ich richtig informiert bin) und ist nicht nur eine eigenständige Reihe angesehen sondern auch eine besonders gute Alternative zu GODZILLA.

 Dieser Teil von 1995 ist ein Neuanfang des GAMERA-Mythos, nachdem der letzte Film von ihm 1980 gedreht wurde. Dann kam eine neue Trilogie in die japanischen Kinos, die GAMERA  neues Leben einhauchte. Dieser ist der erste Teil und er nimmt schon einige vorweg was da kommen mag. Hier ist GAMERA ein genetisches Experiment einer alten Zivilisation. Ebenfalls seine Gegner, die Gyaos (die durchaus Ähnlichkeiten haben mit den „M.U.T.O.“s des amerikanischen GODZILLA Remakes von 2014). Nur die Gyaos zerstören ganze Städte und fressen Menschen. Nun kommt GAMERA ins Spiel und kämpft gegen diese. Soweit, so bekannt. Was folgt ist eine wahre Monsterschlacht mit vielen Explosionen, einen Supermonster als Endgegner und allerlei menschliches Nebenwerk was weniger wichtig ist. Ein ganz großer Kaiju-Wurf. Und dann kamen da noch zwei Teile.

Auch sehr schön ist die Besetzung mit Akira Kubo. Obgleich er hier in einen GAMERA-Film mitspielt, war er doch in drei grandiosen GODZILLA-Filmen zu sehen: BEFEHL AUS DEM DUNKEL (1965), FRANKENSTEINS MONSTER JAGEN GODZILLAS SOHN (1967) und FRANKENSTEIN UND DIE MONSTER AUS DEM ALL (1968). Zudem sah man ihn noch in MONSTER DES GRAUENS GREIFEN AN (1970). Auch andere Referenzen an alte Kaiju-Filme gibt es. So wird im Film gezeigt, wie ein Mann eine Attacke von Gamera mit filmt. Die Aufnahmen sind in Schwarz/ Weiß. Genauso wie der allererste GAMERA-Film.

Auch ist hier interessant, dass zum ersten Mal überhaupt eine Frau in einen Monsterkostüm steckte. Die GYAOS sollten so femininer wirken. Drehbuchautor war Kazunori Ito, der hauptsächlich im Anime-Bereich sein Brot verdient. Er schrieb u.a. das Drehbuch zum Film GHOST IN THE SHELL von 1995. Regisseur Shusuke Kaneko blieb auch immer dem Kaiju-Genre treu. So drehte er 2001 den dritten Film der Millenium-Reihe von Godzilla: GODZILLA, MOTHRA UND KING GIDORAH.

Sehr zu empfehlen ist das Mediabook von Cult Movie Entertainment.