George Dzundza – Der ruhige Flüchtling

George Dzundza – Geboren am 19.07.1945 in Rosenheim, Deutschland

George Dzundza ist der Sohn eines Ukrainers und einer Polin und wurde in einem ehemaligen bayrischen Zwangsarbeiterlager der Nationalsozialisten geboren. Nachdem seine Familie und er einige Jahre in einen Flüchtlingslager in Rosenheim verbrachten gingen sie nach Amsterdam. 1956 immigrierten sie in die Vereinigten Staaten und lebten in New York City. Dort ging Dzundza zur High School und später zur Universität, an der er Sprachen und Theater studierte. Als anerkannter US-Bürger konnte der 1,77 Meter große Schauspieler nun seinen Beruf ausüben.

Seine erste Rolle bekam er 1973 in den Film „Massage Parlor Murders!“. Es folgten Auftritte in TV-Serien wie „Kung Fu“, „Starsky & Hutch“ oder „Die Waltons“. Erstes richtiges Aufsehen machte er in den Film „Die durch die Hölle gehen“ an der Seite von Christopher Walken und Robert de Niro. Ab da ging es so langsam bergauf. Filme wie „Basic Instinct“, „Crimson Tide“, „No Way out“, „Dangerous Minds“, „Species II“ oder „Weißer Jäger, schwarzes Herz“ folgten. Im Fernsehen war er auch nach wie vor vertreten. So in der TV-Serie „Matlock“, „Law and Order” oder „Superman“.

Dzundza ist eines der Gesichter, die man irgendwo her kennt aber sie nicht einordnen kann. Er hat eine sehr ruhige Ausstrahlung und agiert so dezent, dass man sein Können kaum merkt.