Heart of Stone (1997)

Vor Jahren mußte Joe den Polizeidienst quittieren – er war bei Ermittlungen seinem korrupten Vorgesetzten Ryker auf die Schliche gekommen. Jetzt fristet er sein Dasein als Automechaniker und muss mitansehen, wie Ryker eine steile Karriere macht. Eines Tages spricht ihn sein alter Freund Tony an: Gemeinsam mit Joe will er Ryker eine Falle stellen. Joe zögert keine Minute. Doch leider hat Tonys Plan so seine Mängel.

Brian Bosworth ein ehemaliger Footballspieler, versucht sich mal wieder als Schauspieler, im sogenannten ersten Teil von Stone Cold, hatte dies ja auch wunderbar funktioniert. Der Film avancierte sich zu einem immer noch unumstrittenden Kultfilm, und das über Jahrzehnte. Heart of Stone sollte gewissermaßen die Fortsetzung von Stone Cold sein, jedoch der Titel Stone Cold II auf dem Cover ist eine dermaßen übertriebende Mogelpackung so das es schon nicht mehr schön ist. Das einzige was die Filme gemeinsam haben, ist der Titel und das der Hauptcharakter im Film Joe heisst, das wars dann aber auch schon. Der Filmseher wird hinters Licht geführt, und zudem noch im nachhinein sehr enttäuscht. Es ist zwar bekannt das die Filme in denen Brian Bosworth mitspielt, immer sehr langsam in Fahrt kommen, aber in Heart of Stone, kommt rein gar nichts in Fahrt.

“Heart of Stone” Eintrittsgeldrückgabe bitte!

Die Actionszenen in Heart of Stone sind langweilig und einfälltig inszeniert, auch die Handlungsstränge und Abläufe in Heart of Stone sind sehr verwirrend und kaum nachvollziehbar. An manchen Stellen bekommt man den Eindruck das die Schauspieler das Drehbuch gar nicht gelesen haben und einfach drauf los legen, kann ja klappen, aber nicht in diesem Fall. In meinen Augen ist Heart of Stone ein Schlag ins Gesicht, und wer sich ihn damals im Kino angesehen hatte, hat hoffentlich sein Eintrittsgeld wieder zurück verlangt. Brian Boswort hat kaum Talent und sollte sich was anderes suchen, er ist auch irgendwie in der Versenkung verschwunden, nach einigen erfolglosen Filmen in seiner Laufbahn! Ein kleinen Pluspunkt hat der Film Heart of Stone, man erkennt ein paar bekannte Gesichter aus anderen B-Movies, wie zb.  Dara Tomanovic bekannt aus Bud und Doyle, während in einer seiner ersten Kleinstrollen der hünenhafte Michael Clarke Duncan zu sehen auch in Sin City, zu erspähen ist. Als Fiesling vom Dienst lässt zumindest B-Legende Brion James  Routine walten. Denn um es kurz zu machen ist „Heart of Stone“ nicht mehr als der klägliche Versuch einer Action-Komödie, deren Schauspieler nichts taugen und deren Humor nicht funktioniert. Einfalltslose Schießereien und ab und an ein wenig Pyrotechnik halten in ihrem viel zu spärlichen aufkommen kaum bei Laune – und das macht  Heart of Stone selbst für anspruchslose Filmfreunde kaum gertragbar. Finger Weg!

@ Stefan retro

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