Henry Gibson – ein Offizier und Schauspieler

Henry Gibson – Geboren am 21.09.1935 in Germantown, Pittsburgh, Pennsylvania, USA, gestorben am 14.09.2009, in Malibu, Florida, USA

James Bateman begann seine Karriere bereits im Jahr 1963 mit einem Komödienklassiker: „Der verrückte Professor“ mit Jerry Lewis. Bateman? Wieso, der heißt doch Henry Gibson! Korrekt, aber Bateman nahm den Namen seines Lieblingsdramatikers, den Norweger Henrik Ibsen, und stellte ihn amerikanisch um auf Henry Gibson, und gab sich so einen neuen Namen. Denn Gibson, studierte Drama nachdem er als Nachrichtenoffizier in der US Navy diente. Gibson ging nicht nur mit dem Schauspieler Jon Voight auf eine gemeinsame Schule, er war auch einer der wenigen in Hollywood, der eine 41-Jahrelang-anhaltende Ehe führten, die drei Kinder hervorbrachte. U. a. den zweifachen Oscargewinner für Spezialeffekte Charles Gibson („Babe“, „Fluch der Karibik 2“). Gibson wurde in den 60er Jahren besonders populär in einer Komödienserie die hier weniger bis gar nicht bekannt ist: „Laugh-In“. Eher bekannt sind seine TV-Serien Auftritte als Richter in „Boston Legal“ oder „Sabrina – Total verhext“.
Aber den leidenschaftlichen Filmegucker wird er vor allen (zumindestens ist das bei mir so) aus zwei Filmen bekannt sein. In seiner Rolle als Obernazi im Kultfilm „Blues Brothers“ legt er eine beeindruckende Performance der Satire hin und im Film „Meine teuflischen Nachbarn“ als Familienoberhaupt Dr. Werner Klopek zeigt er ebenfalls sein komödiantisches Talent.
Gibson/ Bateman ist für mich der Inbegriff des humorvollen Nebendarstellers, den man immer mal wieder wahrnimmt, aber nie weiß wer zum Teufel das ist. Aber man weiß, dass seine Auftritte Qualität hervorbringen.