Hobgoblins – Sie sind böse (1988)

Inhalt:

Ein einsames Filmstudio irgendwo in einen Industriegebiet. Kevin, ein Schüler und nicht grade die hellste Kerze auf den Kuchen der Erkenntnis, hat dort eine Stelle als Nachtwächter bekommen. Ein alter Mitarbeiter des Studios verbietet Kevin die Öffnung der Tresorräume. Warum übrigens ein Filmstudio Tresorräume wie eine Bank hat wird nie geklärt. Im Filmstudio selber sollte vor geraumer Zeit mal ein Horrorfilm gedreht werden. Aber aus bislang unbekannten Gründen wurde das abgesagt. Nun wie auch immer. Eines Nachts kommt ein kleiner Vandale und Kevin verfolgt ihn. Bis zu den besagten Tresor. Weil Kevin ja Kevin ist öffnet er den. Und es entfleuchen kleine Wesen, die „Hobgoblins“ aus ihrer Gefangenschaft. Diese sind nämlich eigentlich Außerirdische und können mit ihren telepathischen Kräften in die Gedanken der Menschen eindringen und allerlei Unheil verbreiten um ihren Willen durchzusetzen. Irgendwie gelingt es Kevin zusammen mit den alten Herrn die „Hobgoblins“ wieder einzusperren und schützt somit die Menschheit.

Filmisches Feedback:

Mein lieber Mann! Was habe ich denn da gesehen. Ein Film, den man getrost unter den schlechtesten Filmen aller Zeiten absegnen kann. Und genau deswegen ist er so einzigartig wunderbar trashig. Ja hier benutze ich bewusst das Wort „Trash“. Denn genau das ist er. Die Schauspieler agieren alle neben der Spur, die Geschichte ist so eine Art „Best Of“ –„Gremlins/ Critters/ Ghoulies usw.“, die SFX sie so unfassbar schlecht, dass sie wieder gut sind. Die „Hobgoblins“ sehen aus wie Strümpfe mit ein bisschen Knetmasse im Gesicht. Man sieht den Film ungeniert an, dass er nur 15.000 US-Dollar gekostet hat. Auch die vielen Handlungslöcher, Schnittfehler und die dilettantische Regie lässt einen riesigen Haufen Schund entstehen, der aber ungemein viel Spaß macht. Regisseur Rick Sloane, der mit 21 Jahren seinen ersten Film drehte namens „Blood Theatre“, fing im Film an, indem er Fake-Trailer zu nicht existenten Grindhousefilmen drehte, die so illustre Namen hatten wie „Chainsaw Chicks“, „ Amputee Hookers“ oder „Nightmare of the Lost Whores“. Er selbst sagt von sich, er ist ein Schöpfer von B-Filmen die alle im Bereich des Trashs anzusiedeln sind. Gut zu wissen, dass er das auch so sieht.  Im Jahr 2009 kam eine Fortsetzung auf DVD raus. Brauch ich nicht sehen. Mir reicht dieser Film um mich zu freuen. Alle anderen sollten abschalten.