Horror-Alligator

Bei weitem besser als heutige Tierhorrorstandardware ist Horror-Alligator!

Ich rekapituliere mal eben welche Tiere es bisher geschafft haben ins Reich des Subgenres “Tierhorror” aufgenommen worden zu sein: Haie, Grizzlys, Ameisen, Frösche, Moskitos, Zecken, Wildschweine, Ratten, Schlangen, Spinnen, Würmer, Fledermäuse, Piranhas, Bienen, Heuschrecken, Krebse, Motten, Affen, und und und…natürlich auch Alligatoren oder Krokodile.
Ich hab mit Sicherheit noch viele vergessen, aber im Grunde ähneln viele dieser Filme dem Schema F des Genres. Zusammenfassend kann man fast immer sagen:”Die Natur schlägt zurück und gibt dem Menschen die Rache die es verdient”. Das haben viele Filme gemeinsam und macht auch einige austauschbar. Manchmal allerdings kommen Filme daher, die zwar die Grundidee aufnehmen, aber dennoch etwas Eigenes entwickeln. Wie dieser hier. Dieser Horrorfilm besticht vor allem durch zwei Punkte. 1.) seiner für die damaligen Zeit durchaus vielversprechenden Effekte und dem gut getimten Spannungsaufbau (Lewis Teague ist meines Erachtens ein Genreregisseur, der aus einem recht missglückten Drehbuch doch einiges visuelles rausholen kann) und 2.) einer besonderen ökologischen Botschaft, indem die Menschheit aufpassen muss was sie der Umwelt/ Leben antut. Sie kann zurückschlagen und das erbarmungslos. Hier anhand einer im Grunde neuen Variante des “Frankenstein”-Themas: Der Mensch will etwas Neues kreieren und schafft dadurch genau das Gegenteil: ihren Tod. Das serviert Teague auf einer geschickt.