Hydra – Die Ausgeburt der Hölle (1985)

Inhalt:
Irgendwo im atlantischen Ozean schmeißen die Amis eine ausrangierte Atombombe ab. Man benötigt sie einfach nicht mehr. Etwas ungünstig erweist sich der Umstand, dass dort eine Seeschlange herumschwimmt und dann eben mutiert. Nun ist sie ja ein wenig böse und greift auch mal einen Fischkutter an. Dem Überlebenden glaubt man kein Wort. Also setzt er alles dran die Existenz zu beweisen. Und die Riesenanguis meuchelt weiter.


Filmisches Feedback:
“Ausgeburt der Hölle”? Ja, das passt
Armando de Ossorio. Ein Regisseur, der durch zwei Filmgenres bekannt wurde. Zum einen drehte er überdurchschnittlich interessante Dokumentationen und zum anderen blieb er nach seiner Zeit des Italo-Westerns dem Horrorgenre treu. Seine Fußspuren im Genre hinterließ er mit der “Nacht der reitenden Leichen”- Serie bei denen er bei allen Filmen die Regie führte. Auch wenn man über die Qualität der Filme streiten kann, sie haben dennoch einen interessanten Beitrag im Genre hinterlassen. Nach den letzten Teil wurde es etwas ruhiger um Ossorio und irgendwann drehte er diesen….ich möchte mal sagen: grandiosen Trashhaufen.

Ja es ist Trash. Punkt. Ich verwende bewusst dieses Wort. Und zwar gehört dieser zu einer Kategorie, die erst erfunden werden muss. Der Hang zu solchen C-Filmen hielt mich inne diesen Film zu sehen und was soll ich sagen: belanglose Geschichte, traurig spannungsarm erzählt, nichtssagende Schauspielerleistungen (wieviel Geld hat wohl der Oscarpreisträger Ray Milland bekommen um hier mitzuwirken(?)), grottige SFX und das alles in einer Kulisse der bemüht fantastisch wirkenden Szenerie.

Und was soll ich sagen: genau das ist es was diesen Film so abstrus besonders macht. Ein Pappmascheemonster bei dem einen die Fußnägel hochklappen runden das Bild dieses Monsterkloakenfilms ab. Timothy Bottoms aus „Die letzte Vorstellung“ und Jared Martin aus „Dämonia“ geben sich hier die Ehre für ein Stückchen Brot. Dieser letzte Film von Ray Milland steht als VHS hier bei mir und ich bitte jeden diesen Film zu mindestens einmal im Leben gesehen zu haben.

Ein grandioses Stück Zelluloid.