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Interzone (1987)

“Interzone” ist ein paradiesischer Ort in einer post-apokalyptischen Welt, der von allerlei finsteren oder zumindest zweifelhaften Gestalten gesucht wird, geschützt von einem Mönchsorden und einer magischen Barriere. Da aber in der “Interzone” ein geheimnisvoller Schatz verborgen sein soll, wird die Bedrohung durch die brutale Mantis (Teagan Clive) und ihren Kumpan Balzakan (John Armstead) und ihre Horde immer größer. Also entsendet der General einen seiner Mönche, Panasonic (Kiro Wehara), um einen Helden zu finden, der Interzone beschützt. Seine Wahl fällt schon bald auf den toughen Swan (Bruce Abbott), der sich bald mit der befreiten Sklavin Tera (Beatrice Ring) eine Gefährtin dazu holt…



Als ich das deutsche VHS Cover zu INTERZONE erblickte, wusste ich – den Film musst du sehen! Gesagt, getan, VHS besorgt und voller Vorfreude in den Rekorder geschoben. Schon das Cover – Motiv lässt einen erahnen was einem im Verlauf der Story erwartet. Endzeit – Klopper Deluxe?

Nun ja auf dem Cover mit blonder Zottelmähne ist Teagan Clive zu erkennen. Die amerikanische Bodybuilderin ist schon in einigen Filmen aufgefallen. Man denke da nur an den Action-SciFi-Trash Streifen ALIENATOR (1990) oder auch SINBAD – HERR DER SIEBEN MEERE (1989) an der Seite von Lou Ferrigno. In INTERZONE hat sie was von den Amazonen, wie man sie sich vorstellt, groß, muskulös, wilde Mähne und knappe Outfits.

„Ich heiße Tera und du?“, „Swan.“- „Oh, mein lieber Swan.“ 

Doch INTERZONE verspricht zwar Ähnlichkeiten ala MAD MAX, LOST WORLD, TEXAS GLADIATORS und wie sie alle heißen, kann jedoch nicht mithalten. Zwar wird der Action-Freund auf seine Kosten kommen, muss dafür Abstriche in der Story hinnehmen. Solide, brutale, öde Welt, ein Einzelkämpfer als Heldenfigur aber einfallslos in der Darbietung. Für Trash Fans ist INTERZONE eine wahre Freude. Unfreiwillige Komik und dümmliche Szenen-abfolgen sind an Maß vorhanden und zaubern dem Trash-Liebhaber ein breites Grinsen ins Gesicht.

Viele gezeigte Szenen lassen beim Zuschauer viele Fragezeichen aufkommen, hinzu kommt das einige Szenen völlig unlogisch sind. Viele der auftauchenden Fragen bleiben komplett unbeantwortet und lassen den Zuschauer förmlich im Regen stehen.

Als Produzent fungierte Joe D´Amato, doch merkt man das er lieber bei seinem Genre bleiben sollte, denn INTERZONE wird keinem seiner Werke gerecht. In einer kleinen Rolle ist übrigens Laura Gemser zu sehen sein.

Bislang ist INTERZONE nur auf VHS vom Label VPS erschienen.