Jäger der Apokalypse (1980)

Captain Morris befindet sich im Auftrag der amerikanischen Streitkräfte im undurchdringlichen Dschungel Vietnams. Sein Befehl lautet, einen Propagandasender der Vietcong ausfindig zu machen und zu zerstören.
Begleitet von der jungen Journalistin Jane macht er sich auf in die ‘Grüne Hölle’, aber bald geht es nur noch ums nackte Überleben. Beide geraten in Gefangenschaft der Nordvietnamesen. Trotz grausamer Folterungen gelingt es den beiden doch, sich zu befreien und den feindlichen Sender ausfindig zu machen.

Jäger der Apokalypse kann man getrost als Kriegsfilm einstufen, der sich mal wieder mit dem Thema Vietnam Krieg befasst, jedoch haben hier nicht wieder die Amerikaner versucht Ihr Trauma im damaligen Vietnam Krieg zu bewältigen, sonder Jäger der Apokalypse stammt aus der damaligen Flut von Filmen aus Italien in den 80er Jahren! Regie führte bei diesem recht unterhaltsamen Streifen Antonio Margheriti, vielen dürfte er auch bekannt sein, denn er hatte seine Finger auch in anderen Diversen Filmen sprichwörtlich seine Finger drin, wovon manche heutzutage auch schon den Kultstatus bei vielen Zuschauern bekommen haben, wie unter anderem “Asphaltkannibalen” ,”Geheimcode: Wildgänse”. In Jäger der Apokalypse werden dem Zuschauer Einblicke in diverse Genres gezeigt, Krieg, Action und sogar Splatter – Einlagen sind an der Tagesordnung. Die Kamera ist immer nah am Geschehen, man sieht schon recht deutig wie die Eingeweide raushängen, oder auch mal ein Soldat sein Fuss verliert und vieles mehr!

„Sie hassen den Vietcong.“
„Ich habe keine Zeit sie zu hassen. Ich töte sie.“

Jäger der Apokalypse kann zwar auch eine Story bieten, jedoch rückt diese etwas in den Hintergrund, blanke Action ist angesagt, Explosionen, Übergriffe von Vietcongs auf ein Lager und Schusswechsel ohne Ende, eine unzählbare Zahl an Kugeln pfeift dem Zuschauer um die Ohren. Jedoch hält Jäger der Apokalypse auch an diversen Realitäten fest, unter anderem wie damals die Amerikanischen Soldaten gefoltert und gefangen gehalten wurden, im Wasser und mit Ratten zusammen gefercht! Aber auch in Jäger der Apokalypse sind ein paar Hänger vorzufinden, der mittlere Teil zieht sich etwas in die Länge und es werden teils langweilige Dialoge geführt, aber hat man diese Phase überstanden wird man wieder ausreichend mit Action und Splatter – Einlagen belohnt. Jäger der Apokalypse ist zwar etwas stumpf und irrsinnig, aber dies verleiht dem Film einem gewissen Charme und macht ihn wieder sehenswert. Jäger der Apokalypse gibt es auf VHS und DVD, und in einer FSK16 und FSK18 Version, man sollte sich lieber die FSK18 Version zulegen oder anschauen, denn die FSK16 ist relativ häufig geschnitten und macht aufgrund abgehackter Szenen keinen Spaß zu schauen! Wer auf blanke Action ala Krieg mit Splatter – Einlagen und Trash Filme mag, ist hier bestens bedient. Fazit: Jäger der Apokalypse macht Fun!

Ich gebe dem Film 9 / 10 Punkten!