Jane und die verlorene Stadt (1987)

Ein Diamentenschatz löst während des Zweiten Weltkrieges eine Reihe abenteuerlicher Verwicklungen im afrikanischen Dschungel aus, in die ein Trupp Nazis, eine Gruppe Engländer und eine blonde Urwaldschönheit verwickelt sind.

 

Da schaut man sich das Artwork zum Film an und bekommt gleich Lust darauf sich ihn anzuschauen. Nachdem man sich auf die Suche nach dem Film macht und erfolgreich ist, bemerkt man das er auch unter dem Titel “Qautermain und der verlorene Schatz” vertrieben wurde. Wobei der Titel JANE UND DIE VERLORENE STADT auch nicht schlecht klingt.

Also beherbergt der Titel das Quatermain. Sprich es müsste sich um einen Abenteuerfilm handeln. Regisseur Terry Marcel, der auch schon für “Hawk – Hüter des magischen Schwertes” von 1980 hinter der Kamera stand. Wobei es sich bei “Hawk” um einen Pilotfilm für eine Serie handelt, die leider nie realisiert wurde. Terry Marcel drehte noch Filme mit Titeln wie “Gefangene des Universums” und “Juwelenjagd”, beides auch Abenteuerfilme.

Doch die Ernüchterung macht sich bei JANE UND DIE VERLORENE STADT sehr schnell bemerkbar. Mit Quatermain hat es rein gar nichts mehr gemeinsam. Dieser Titel wurde mal wieder für Promotion und Marketingzwecke missbraucht.

Storytechnisch wurde der Film zur Zeit des Zweiten Weltkrieges angesetzt. Eine Gruppe bekommt von Churchill den Auftrag einen geheimen Tempel aufzusuchen, um den Diamantenschatz vor den Nazis zu bergen. Doch diese Mission ist nicht gerade ein Zuckerschlecken, denn die Nazis haben ein Sonderkommando beauftragt, sich ebenfalls auf die Suche nach dem Schatz zu machen. Doch die Engländer haben noch eine “weibliche” Geheimwaffe dabei – Jane!

Gewisse Ähnlichkeiten zu “Indiana Jones” sind nicht von der Hand zu weisen.

Zwar bekommt man viele Abenteuer Szenen, Kulissen mit Relikten und böswilligen Widersachern geboten, aber das hoch gesetzte Niveau von den richtigen Quatermain Filmen wird nur ansatzweise angekratzt.

Hier wurde anscheinend mehr Wert auf Parodie gelegt. Doch so richtig zünden tun die humorvollen Einlagen, die zumeist aus Wortspielen bestehen nicht. Für einen gemütlichen Sonntagnachmittag auf der Couch ist doch zu empfehlen.

In der Rolle des Abenteurers schlüpfte Sam J. Jones, den die meisten sicherlich als “Flash Gordon” kennen dürften. In weiteren Rollen sind Maud Adams, Jasper Carrot und Kirsten Hughes zu sehen.

JANE UND DIE VERLORENE STADT gibt es in Deutschland auf VHS und DVD, wobei die VHS Auflagen zur damaligen Zeit leicht gekürzt nur vertrieben wurden.