John deLancie – Der ewige Q

John deLancie – Geboren am 20. 03. 1948 in Philadelphia, Pennsylvania, USA

Der 1,89 Meter große Jonathan deLancie ist der Sohn eines Solo-Oboisten des Philadelphia Orchesters und Andrea deLancie. Er besuchte die Kent State University und bekam später ein Stipendium für Juilliard. Die Liebe zur Musik wurde ihm anscheinend von seinen Vater übertragen, denn neben der Schauspielerei diente er auch später als Erzähler in den Werken verschiedener Orchester und ihrer Aufnahmen. So z. Bsp. bei den New Yorker Philharmonikern oder den Philharmonikern aus Los Angeles. Im Jahre 2006 machte er sein Regie-Opern-Debüt mit dem Atlanta Orchester von Puccinis „Tosca“.
Im Jahre 1975 gab er sein Filmdebüt im TV-Mehrteiler „Der Preis der Macht“. Es folgten viele Auftritte in Film und Fernsehen. So war er u.a. zu sehen in den Serien „Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann“, „Kampfstern Galactica“ oder „MacGyver“. Seine Filmreputationen sind u.a. „Die Hand an der Wiege“, „Evolver“, „König der Fischer“, „Fearless“ (eine wunderbare Rolle neben Jeff Bridges) oder den Mehrteiler „Die Dornenvögel“.

Seine bis heute bekannteste Rolle ist die des „Q“ in der SF-Serie „Star Trek: The next Generation“. 8 Auftritte in 7 Staffeln sind sein Verdienst. Seine Rolle als „Q“ ist unverkennbar mit ihm verbunden („Q“ ist übrigens als Reminiszenz an den Edelfan der Serie Janet Quarton angelehnt, die eine gute Freundin von Gene Roddenberry war). Im Übrigen heißt so auch sein Buch was er verfasst hat: „Ich, Q“. Geschrieben aus der „Q“-Perspektive. Er war der einzige Gast-Schauspieler, der sowohl in der ersten, als auch in der letzten Episode der Serie auftrat. Und er war der erste der das Wort „Trek“ in der Serie benutzte. Zudem war er der einzige Schauspieler, der wohl im Pilotfilm zu „TNG“ als auch in der Neufassung von „Mission: Impossible“ den Bösewicht spielte.

John de Lancie wird für immer „Q“ bleiben. Und das muss man erst mal schaffen. Bisher hatte er 166 Auftritte in Film und Fernsehen. Auch in Sprechrollen. Zusammen mit Leonard Nimoy hatte er, bis zu Nimoys Tod, die Produktionsfirma „Alien Voices“, die sich auf die Produktion von SF-Hörspielen spezialisierte.

DeLancie ist seit 1984 mit der Schauspielerin Marnie Moursman verheiratet und hat zwei Kinder, die ebenfalls im Filmgeschäft tätig sind
Egal welche Rolle er spielt in Filmen, immer wenn ich ihn sehe muss ich an seine sarkastische Rolle als „Q“ denken. Danke dafür.