Karate Rock (1990)

Der Junge mit den eisernen Fäusten: Kevin ist neu am College. Als Sohn eines Polizisten hat er von Anfang an einen schweren Stand. Jeff Hunter, der Karate-Champion der Schule, und seine Bande machen ihm das Leben schwer. Als Kevin bei einem Tanzwettbewerb in der Disco an Jeffs Mädchen Kim gerät, sieht Jeff rot: Er fordert den Neuen zum Zweikampf heraus. Kevin stellt sich dem Kampf und muß eine erniedrigende Niederlage einstecken. Aber Kevin gibt nicht auf. Er fordert Revanche. Billy, ein alter Freund seines Vaters und Karate-Ausbilder bei der Polizei, bereitet ihn auf den Kampf vor. Im Karateklub des College stehen sich die beiden Rivalen gegenüber. Bei diesem Fight geht es nicht nur um den Sieg, es geht um mehr.

In den 80er und 90er Jahren gab es unzählige Filme die sich mit der Kampfkunst befassen, egal on Karate, Kung Fu und und und…..Karate Rock ist einer von ihnen. Aber auch einer der in dieser schieren unmenge von Filmen komplett untergegangen ist.

Viele Filme haben das Wort “Karate” im Titel, obwohl sie vieleicht nur einen Handkantenschlag im ganzen Film zeigen, dies diente wohl in einigen Fällen dazu, die Filmfans dazu bewegen sich gerade ihren Film anzuschauen. Dies trifft wohl auch auf Karate Rock zu.

Also ein paar Karate Szenen sieht man im Film, jedoch ist von Rock weniger die Rede, eine Anspielung auf die Musik kann es nicht sein, denn die Musik in Karate Rock erinnert mich eher an komische Softsexfilme der 70er, als an rockige Musik! Und einen Rock trägt der Hauptdarsteller auch nicht. Karate Rock ist ein italienischer Versuch an die Erfolge der amerikanischen Karatefilme anzuknüpfen, doch dies mißlang auf ganzer Ebene. Wenn man sich das Cover anschaut wird einem was anderes vorgegaukelt.

Man bediente sich Storymässig an den bekannten Karate Kid Filmen aus den 80er Jahren und versuchte dies neu zu verpacken. Die Story in Karate Rock ist dünn und langweilig, vieles hat man schon zu oft und auch besser in Szene gesetzt gesehen. Wie zum Beispiel die Trainingseinlagen, die in Karate Rock ziemlich zu kurz gekommen sind. Desweiteren spielen zu viele Geschichtsstränge ihre eigenen Wege, und führen selten zu einem gemeinsamen Ziel zusammen.

Die Sets sind einfach und primitiv, wirken langweilig und selbst die Darsteller in Karate Rock spielen schlechter als Laiendarsteller in den bekannten TV Soaps. Kurzum: Karate Rock ist Mist, nix mit Karate, reine Zeitverschwendung in meinen Augen. Karate Rock gibt es auf VHS und DVD, das reicht auch aus. Finger weg!

Ich gebe dem Film 1/ 10 Punkten!