Ken Foree – Der Hüne mit den vielen Jobs

Ken Foree – Geboren am 29.02.1948 in Indianapolis,Indiana, USA

Kentotis “Ken” Alvin Foree stammt aus einer Akademiker- und Politikerfamilie. Nachdem er in Chicago die Loyola Universität besuchte, studierte er Drama und Theater in New York. Er begann in kleineren Theaterstücken mitzuwirken. Allerdings eher aus Zufall. Zunächst hatte er mit Schauspielerei wenig am Hut. Er begann in New York City als eine Art sozialer Beirat in den Straßen von New York. Dann eröffnete er ein Fotostudio in Manhattan. Dieses wurde nach drei Monaten ausgeraubt. Er wusste nun nicht so recht was zu tun. Da traf er eine Freundin die Schauspielerin war und diese schlug ihn vor dasselbe auszuprobieren. Gemeinsam gingen sie zu einen Vorsprechen für das Theaterstück „Blues for Mr. Charlie“ und sofort ergatterte er die Hauptrolle. Nach diesem Zufallseinstieg erst begann er Schauspielerei zu studieren.

Kleinere Rollen wie z.B. in der TV-Serie „Kojak“ folgten. Um seine Miete und alles andere zu bezahlen, arbeitete er weiterhin in einen Restaurant als Assistent des Managements (heute besitzt er selbst ein Restaurant in Deli Lite in Kalifornien).

Der 1,96 Meter Hühne bekam 1978 die Rolle die ihn bekannt machte. In George Romeros Klassiker „Dawn of the Dead“ spielte er den Polizisten Peter Washington und sprach den weltberühmten Satz: „When there´s no more room in hell, the Dead will walk the Earth“ (diesen Satz sagt er zudem auch in den 2004er Remake des Films). Obwohl dieser Film ein großer Erfolg war, musste Foree als Chauffeur arbeiten um weiterhin genügend Geld zu besitzen. Dem Horrorgenre blieb er treu und drehte in den 80ern solche Filme wie „Knightriders“, „From Beyond“ oder „Leatherface: The Texas Chainsaw Massacre III“. Auch trat er in Serien wie „The A-Team“, „Knight Rider“, „Hunter“ oder „Dallas“ auf.

Nach 1999 wurde es ruhiger um ihn und er nahm zu bis zu einen Gewicht von 180 KG. Deshalb wollte er auch erst die Rolle im Remake von „Dawn“ ablehnen. Aber gutes Zureden taten ihr Übliches. Dann bekam er wieder mehr Rollen im Horrorgenre.

Foree hat auch ein eigenes Filmfest; das „Foree Fest“, welches bisher dreimal im Vereinigten Königreich stattfand.
Er lebt heute in Los Angeles.