Kosmokiller – Sie fressen alles (1983)

Inhalt:

Ein Meteorit stürzt auf die Erde und irgendwelche schleimigen nur aus Zähnen bestehenden Würmer krabbeln da raus und machen erst mal fleißig eine Menschenverspeisung. Szenenwechsel zu einen Haus dessen Keller geflutet wurde durch ein Unwetter. Die Eltern holen einen Klempner und die beiden doofen Pubertätsanwärter namens Söhne sind immer neugierig und fragen sich wo Mudda und Vaddi plus Klempner geblieben sind als diese in den Keller gegangen sind. Ganz klar; Riesenregenwürmer sind eben dort und machen happa happa. So nun auch fix bekämpft. Alles soweit vernichtet. Wäre da nicht “Gigantowurm” der ziemlich böse ist und es auf die beiden Geeks abgesehen hat.

Filmisches Feedback:

Peter Jackson und Sam Raimi haben auch mal klein angefangen

Wer immer schon mal wissen wollte, wie die Großeltern der grandiosen TREMORS (1990) aussehen (und vor allem wie sie ihre Beute schnappen) der möge sich diesen 80er Jahre Dilletantismusschund reinziehen. Soweit, so trashig. Was hier aber dargeboten wird, sind gut 80 Minuten Stumpfsinn allererster Güte. Mit  einen geringen Budget (knapp 20.000 Dollar) und von Freunden in der Freizeit gedreht (merkt man auch kaum an bei den Knallchargen) ist dieses Machwerk Trash allererster Sahne. Die Effekte sind (obgleich diese ganzen Würmer herrlich billig aussehen) sehr passend und extrem blutig. SFX-Experte John Dods entwickelte auch die Spezialeffekte bei SPOOKIES (1986) oder der TV-Serie MONSTERS (1988 – 1989). Regisseur Douglas McKeown hat davor und danach leider nie mehr einen Film gedreht. Schade, auch Jackson und Raimi haben so angefangen. Aus dem wäre was geworden.

Der Vertrieb wollte aus KOSMOKILLER eine Sequel zu ALIEN (1979) machen, bzw. legte den Film so aus. Was natürlich absoluter Quatsch ist. Auch die inoffizielle Fortsetzung METAMORPHOSIS 2: THE ALIEN FACTOR (1990)  knüpft eher am Kulttizel des Films an, als an die wirkliche Geschichte.