Kurtwood Smith – der liebe Bösewicht

Kurtwood Smith– Geboren am 03.07.1943 in New Lisbon, Wisconsin, USA

Kurtwood Larson Smith bekam seinen ungewöhnlichen Namen daher, weil seine Mutter in den 40er Jahren ein großer Fan eines Country-Sängers namens „Kurt“ war. Da ihr der Name „Kurt Smith“ zu kurz erschien, fügte sie einfach das „wood“ mit hinzu. Smith studierte das Fach Drama in San Jose und San Mateo und fing zunächst beim Theater an. Er zog 1979 nach Los Angeles, liebt es Bösewichte zu spielen (Zitat:“ I love playing villains. When you’re a bad guy, you get to do many real nasty things. It’s a lot of fun“) und ist ein Fan von Videospielen.
Neben seiner mit bekanntesten Rolle als Clarence Boddicker in dem genialen „Robocop“ ( er sollte eigentlich Dick Jones spielen, später portraitiert von Ronny Cox) spielte er 1989 den gradlinigen, kleinbürgerlichen Vater in „der Club der toten Dichter“, dessen Penetranz seinen Filmsohn in den Selbstmord treibt. Eine Hauptrolle ergatterte er in den späten 90ern. In der TV-Sitcom „Die wilden 70er“ spielte er die Rolle des Familienvaters, und stach Chuck Norris aus, der ursprünglich dafür vorgesehen war (aber aufgrund seines Engagements in „Walker, Texas Ranger“ absagen musste). Smith spielte seine besten Rollen wenn er böse war. Und er trat in vielen Filmen und Serien auf, wie z. Bsp. „Star Trek: The next Generation“, „The A-Team“, „21 Jumpstreet“, „Staying Alive“, „Rambo III”, “Fortress – Die Festung” oder “4 himmlische Freunde”.
Smith ist für mich der Inbegriff des Bösewichts, obwohl er in der Sitcom mitspielte (obgleich er da auch nicht unbedingt sympathisch war). Ich liebe es diesen Kerl zuzusehen. Besonders in „Robocop“, wenn er Peter Weller foltert und ihm die Hand wegschießt.