Leben und Sterben in L.A. (1985)

Obwohl Eric Masters – ein eiskalter Geldfälscher der über Leichen geht – der Polizei bekannt ist, konnte ihm bisher keine Straftat nachgewiesen werden. Detective Richard Chance versucht mit aller Kraft dem Verbrecher das Handwerk zu legen, als sein langjähriger Kollege bei seinen Ermittlungen gegen Masters getötet wird. Zusammen mit seinem neuen Partner Vukovich startet er einen unerbittlichen und sehr emotionalen Feldzug gegen den Gangster, wobei Chance auch mit seiner Dienststelle in Konflikt gerät.

Die Dreharbeiten fanden in Los Angeles statt. Das Einspielergebnis in den Kinos der USA betrug 17,31 Millionen US-Dollar. Der Soundtrack wurde von der britischen Pop-Band Wang Chung beigesteuert. Der Titelsong „To Live And Die In L.A.“ erreichte im Dezember 1985 Platz 41 in den U.S. Single Charts. Der Film gewann im Jahr 1986 den Stuntman Award in zwei Kategorien. William Friedkin gewann 1986 den Publikumspreis des Cognac Festival du Film Policier. Es wurde ein alternatives Ende gedreht, in dem Richard Chance zwar angeschossen wird, aber überlebt. Chance und Vukovich werden nach ihrem gelungenen Einsatz nach Alaska versetzt, während ihr Vorgesetzter die Lorbeeren für die Arbeit seiner Mitarbeiter kassiert.

“Die Sterne sind die Augen des Himmels”


Die Grenze zwischen Guter und Böser Cop wird hier gekonnt miteinander vermischt, selbst der Schritt zum Gauner ist nicht mehr weit entfernt. Der Regisseur William Friedkinversteht in Leben und Sterben in L.A. sein Handwerk, was er bereits im Jahre 1971 schon mit dem Streifen “French Connection” mit Gene Hackman unter Beweis stellte. Paralelen zum Film existieren, selbst die Handlung der Story ist ähnlich gehalten.William L. Petersen, Willem Dafoe und  John Pankow sind guut ausgewählte Darsteller und überzeugen mit ihren Rollen den Zuschauer und versetzen ihn in die Lage sich in die Rollen hinein zu versetzen. In Leben und Sterben in L.A. geht es heiss her, die ersten 30min gehen zwar etwas sanft mit Action los, aber dies dient dazu dem Zuschauer die Rollenverteilung im Streifen näher zu bringen. Der typische Pop Soundtrack untermalt dieses bunte, farbenfrohe Action-Thriller Machwerk. Die Action bei Leben und Sterben in L.A. ist ausreichend und präzise aufgeführt, es wird oft Härte dem Zuschauer präsentiert, wie zum Beispiel mit Schüssen ins Gesicht, vorausgesetzt man hat die FSK18 Version zur Hand. Was dem Plot noch mehr Intensivität versetzt, ist das das Ende nicht vorhersehbar ist und ein unerwartetes Ende annimmt, der Zuschauer wird gekonnt in die Irre geführt. Leben und Sterben in L.A. gibt es auf VHS, und seit August 2012 auch endlich als DVD Veröffentlichung, leider besitzt die DVD keinerlei Extras, noch nicht mal ein Trailer ist vorhanden, es gibt Leben und Sterben in L.A. in einer FSK 16 und FSK 18 Version, wobei die FSK 18 Version besser zum Gesamteindruck und der gezeigten Härten passt!

Ich gebe dem Film 9 / 10 Punkten

@ Stefan Retro