M.C. Gainey – Der böse Schnurrbart

M.C. Gainey – Geboren am 18.01.1948 in Jackson, Mississippi, USA

Der 1,89 Meter große M.C. Gainey wird vielen bekannt sein als Krimineller oder Bösewicht. Aufgrund seiner immensen äußeren Erscheinung und seinen unverwechselbaren  Schnurrbart wird er häufig stereotyp gecastet. Aber er kann viel mehr als nur den „Bösen“ spielen.

Mike Connor Gainey, so ein richtiger Name, ging in den 1970er Jahren in die Ausbildung beim American Conservatory Theatre in San Francisco. Dort lernte und spielte er häufig Figuren aus Stücken von William Shakespeare. Einer seiner Studienfreunde war Ken Hixon. Ein Drehbuchautor von Filmen wie KNIGHTRIDERS – RITTER AUF HEIßEN ÖFEN (1981) oder CITY BY THE SEA (2002). Danach zog es ihn an die University of Southern Mississippi. Hier arbeitete er, um sein Studium zu finanzieren, als Leichenbestatter. Er entschied sich dann voll und ganz der Schauspielerei zu widmen. Seine beiden Vornamen „Mike Connor“ gaben ihm seine Eltern aufgrund des ersten irischen Gouverneur von Mississippi. Denn Gaineys Vorfahren kamen aus Irland.

Obwohl als sein Filmdebüt FLUCHT IN DIE ZUKUNFT (1979) gilt, hatte er bereits eine Minirolle im Charles Bronson Film EIN STAHLHARTER MANN (1975). Hier lernte er den Schauspieler Strother Martin (THE WILD BUNCH, 1969) kennen. Martin wurde sein Mentor und Freund.

Bis heute hatte er 174 Auftritte in Film und Fernsehen. Er spielte am Anfang seiner Karriere in vielen TV-Serien mit wie EIN DUKE KOMMT SELTEN ALLEIN (in der Kinoauflage von 2005 hatte er ebenfalls einen Auftritt), T.J. HOOKER, THE A-TEAM oder DAS FLIEGENDE AUGE. Seine ersten richtig großen Kinoauftritt hatte er dann 1981 in TANZ IN DEN WOLKEN neben Steve Martin. Viele kleinere Rollen folgten in den Jahren wie in STARMAN (1984), SOULMAN (1986) oder FATAL BEAUTY (1987). In den 1990er Jahren kamen dann schon größere Rollen wie in MIGHTY DUCKS – DAS SUPERTEAM (1992), GERONIMO (1993) oder THE FAN (1996). 1997 war sein großes Jahr des Kinos. Prägende Rollen im Road-Thriller BREAKDOWN und vor allem als Swamp Thing in CON AIR zeigten sein Können.

In den Jahren ab 2000 war er u.a. in TERMINATOR 3 (2003), BIERFEST (2006) oder DJANGO UNCHAINED (2012) als einer der Brittle-Brüder zu sehen.

Neben der Schauspielerei hört er gerne Jazz und geht gerne zum New Orleans Jazz Festival. Er ist seit 2002 mit Kim Gainey verheiratet.