M. Emmet Walsh – Der halbtaube Regelmeister

M. Emmet Walsh – Geboren am 22.03.1935 in Odgensburg, New York, USA

Michael Emmet Walsh ist der Sohn von Agnes Katharina (geborene Sullivan) und Harry Maurice Walsh sr., einen ehemaligen Zollbeamten an der kanadischen Grenze (ebenfalls waren das Walshs Großvater und sein Bruder). Walsh ist mütterlicherseits irischer Abstammung und ist bekannt für sein unverwechselbares Gesicht, welches immer eine gewisse Unsicherheit in seinen Spiel zulässt und seinen Rollen. Denn obwohl er bisher in 216 Rollen in Film und Fernsehen vertreten war, so unscheinbar kann er spielen. Walsh wuchs in Vermont auf und studierte dann an der Clarkson University in Potsdam (!), New York. Sein Zimmerkamerad war dort übrigens William Devane, ebenfalls Schauspieler. Im Alter von drei Jahren wurde er auf dem linken Ohr taub. Was seiner Karriere aber keinen Abbruch tat.

Walsh gab 1968 sein Debüt in der TV-Serie „The Doctors“ und bis heute hat er in einigen Klassikern mitgewirkt. So z.B sp. kennt man ihn vielleicht am ehesten aus Ridley Scotts „Blade Runner“, den blutigen Krimi „Blood Simple“, oder aus „Brubaker“. Er spielte auch in zahlreichen Genrefilmen mit wie „Flucht vom Planet der Affen“, „Serpico“, „Little Big Man“, „Missing in Action“, „Critters“, „Red Scorpion“ oder auch „Bigfoot und die Hendersons“.

Ihm zu Ehren formulierte der bekannte und bereits verstorbene Filmkritiker Roger Ebert die „Stanton-Walsh-Regel“ die besagt, dass ein Film in der Harry Dean Stanton oder M. Emmett Walsh mitspielt kein schlechter Film sein kann.

Ich sehe ihn gern und freue mich immer sein durchaus mürrisches Gesicht im Film oder Fernsehen wiedersehen zu können.