Mad Max (1979)

Die Erde ist wüst, die Ordnung zerfallen, und auf den Highways liefern sich Banden und Polizei wilde Rennen. Den grausamen Motorradrockern “Glory Riders” stehen schwerstbewaffnete Cops mit 600 PS-starken Karossen gegenüber. Einer der letzten aufrechten Gesetzeshüter ist Max. Als bei einer Jagd auf die Rocker sein bester Freund stirbt, quittiert Max den Dienst. Mit seiner Frau Jessie und seinem Sohn zieht er durchs Land, kann dem Endzeitkrieg jedoch nicht entkommen. Der sadistische Toecutter tötet Max’ Kind und schlägt Jessie zum Krüppel. Aus Max wird “Mad Max” und bis an die Zähne bewaffnet startet er seinen Rachefeldzug.

Mad Max wurde mit sehr geringem Budget umgesetzt, so dass Regisseur George Miller für die Verfolgungsjagd am Anfang des Films seinen eigenen Wohnwagen zur Verfügung stellte, weil kein Geld mehr zur Verfügung stand. Am Ende der Produktion sollte der schwarze V8 Interceptor verkauft werden; er wurde jedoch nach dem Erfolg für Mad Max II behalten. Die in vielen Szenen zu sehenden Motorradfahrer stammen von echten Motorradclubs, unter anderem The Vigilantes und The Barbarians. Der Interceptor ist ein umgebautes Ford Falcon XB GT Coupé aus dem Jahr 1973. Bei dem Fahrzeug des Nightriders handelt es sich um einen 1972er Holden Monaro HQ LS V8. Die Polizei fährt diverse Ford Falcon XA und XB mit 6 bzw. 8 Zylindern. Das Fahrzeug, welches von den Höllenjockeys abgedrängt und auseinandergenommen wird, ist ein 1959 Chevrolet Impala. Rockatanskys privates Auto ist ein Holden Sandman.

“Mad Mel” Kultstatus forever

Man darf nicht vergessen von wann der Film ist, jeder Schauspieler hat mal angefangen, manche würden ihre ersten Gehversuche am liebsten verdrängen, aber für Mel Gibson war Mad Max der Durchbruch in Hollywood. Mad Max avancierte sich zum Kulthit der bis dato immer noch anhält. Die Endzeit ist gut eingefangen, öde Landschaften, endlose Strassen, und wenig Verkehr auf den Strassen. Die Actionszenen sind allesamt ansprechend in Szene gesetzt, und die musikalische Untermalung passt gut zu den jeweiligen Situationen. Nur an manchen Stellen wirkt die Musik etwas zu übertrieben und dramatisch. Aber über solche Sachen kann man bei Mad Max problemlos hinwegsehen. Denn Mad Max bietet wunderbare Unterhaltung mit einer interessanten Story ohne grosse Lücken und Logikfehlern. 1981 folgte Mad Max II – Der Vollstrecker und 1985 kam Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel in die Kinos. George Miller kündigte 2009 einen vierten Teil an. Mittlerweile wurde bekannt, dass Mel Gibson nicht mehr dabei sein wird. Stattdessen setzt Regisseur Miller für Mad Max 4: Fury Road auf Tom Hardy als Hauptdarsteller, außerdem spielt Charlize Theron mit. Der 3D-Film sollte 2012 in die Kinos kommen. Warten wirs ab, was passiert! Mad Max gibt es auf VHS und DVD, und sind bei Sammlern noch immer heiss begehrt.

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