Meteor (1979)

Ein 8km langes Bruchstück eines Asteroiden, genannt “Orpheus” hat nach einer Kometenkollision Kurs auf die Erde genommen. Die einzige Chance, die die Verantwortlichen sehen, ist der Einsatz des im Weltraum stationierten, illegalen Atomraketensatellits “Hercules”. Doch da man nicht genug Feuerkraft zusammenbekommt, muß man nötigerweise mit den Russen zusammenarbeiten, die ebenfalls einen solchen Satelliten im Orbit haben, gleichfalls illegal. Während die ersten kleinen Brüder von “Orpheus” in den Alpen Lawinen auslösen und Hongkong vernichten, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Der Film wurde im Jahr 1980 für den Oscar in der Kategorie Bester Ton nominiert.Die Produktionskosten des Films wurden auf ca. 16 Millionen US-Dollar geschätzt. Das Einspielergebnis in den Kinos der USA betrug 8,4 Millionen US-Dollar.Ronald Neame,  war ein britischer Kameramann, Drehbuchautor, Produzent, Darsteller und führte bei Meteor Regie. Ronald Neame drehte auch unter anderem Die Höllenfahrt der Poseidon und Die Akte Odessa, ebenfalls aus den 70er Jahren. Für die Filmmusik war Laurence Rosenthal verantwortlich, er ist Komponist für Filmmusiken. Zu seinen erfolgreichtsen Soundtracks gehören: Die Abenteuer des jungen Indiana Jones und Kampf der Titanen (1981).

“Meteor” Steine im Weltall

Meteor floppte an den Kinokassen, das hatte bestimmt einige Gründe, unter anderem: Die Kinogänger hatten sich an Katastrophenfilmen satt gesehen, in den 70er Jahren wurde der Kinomarkt regelrecht überschwemmt. Meteor ist auch einer der letzten die damals in die Kinos kam. Die schauspielerische Besetzung konnte sich allerdings sehen lassen, Sean Connery, Karl Malden und Natalie Wood. Die Special Effekte in Meteor waren schon zu der Zeit nicht mehr ganz zeitgemäss, jedoch sind sie sehr schön anzusehen, obwohl sie sich manche Aufnahmen hätten sparen können, nur zu oft sieht man die Raketen zur Abwehr im All und den sogenannten Meteor umherkreisen, ein wenig zu lang und zu oft diese Szenen. Wenn man bedenkt das die Amerikaner und die Russen zu der Zeit des kalten Krieges wohl eher weniger zusammen gearbeitet hätten, ist diese Idee im Film Meteor gut aufgegriffen und glaubhaft in Szene gesetzt. Nachdem die Abwehr des Meteors erfolgreich vollzogen wurde, und ein Meteoritenhagel auf die Erde herab prasselte, sieht man nur kurz wie die Auswirkungen auf der Erde sind, dort hätte man ruhig etwas ausführlicher und präziser drauf eingehen können! Meteor ist auf VHS und DVD erhältlich, jedoch ist die DVD Umsetzung sehr mies, und gleicht sich qualitativ eher einer VHS. Es befindet sich auch Null Bonusmaterial auf der Scheibe, selbst ein Menu und Tonauswahl sind nicht vorhanden. Schade, denn für SciFi Fans ist Meteor auf jeden Fall ein Blick wert!

Ich gebe dem Film 6 / 10 Punkten

@ Stefan Retro

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