Michael Ironside – Der coole Armwrestler

Michael Ironside – Geboren am 12.02.1950 in Toronto, Ontario, Kanada

Bei Film- und Fernsehauftritten mit 230 Rollen ihn als „Gesicht aus der zweiten Reihe“ anzukündigen ist eigentlich frevelhaft. Aber Michael Ironside ist ein solch bekanntes Gesicht, der so viele gute (und manchmal auch nicht so gute) Rollen gespielt hat, dass man ihn einfach kennen muss.

Frederick Reginald Ironside (wie sein eigentlicher Geburtsname ist), der vor seiner Filmkarriere u.a. als Reinigungskraft tätig war und mit seinen Bruder eine Dachdeckerfirma hatte,  gewann mit 15 Jahren bereits einen Preis für ein von ihn geschriebenes Theaterstück und ging danach auf eine Kunstschule. Der ehemalige Raucher, der zweimal bereits den Krebs besiegt hat, ist das älteste von fünf Kindern und ist ein talentierter Armwrestler. Zu Wrestling verbindet ihn nicht nur die Liebe zu diesen „Sport“ sondern er ist auch befreundet mit Jerry „The King“ Lawyer.

Ironsides Karriere begann in den 70ern und hatte seinen ersten Höhepunkt in „Scanners“ von David Cronenberg. Dann ging es los. Seien es Auftritte in „Top Gun“, „Watchers“, „Spacehunter“, „Terminator 4“, „Highlander II“, „V – Die Außerirdischen kommen“ oder eine seine größten und bekanntesten Rollen, der des Richters in „Total Recall“. Allesamt eine hervorragende Auswahl. Lediglich konnte er die Rolle des „Robocops“ nicht spielen obwohl er dafür angedacht war.

Ironside ist für mich der Inbegriff qualitativer Genrefilme. Seine durchaus ambivalenten Rollen versprechen immer ein Maß an Undurchschaubarkeit. Ich hatte das Vergnügen ihn mal zu treffen und muss sagen: 1.) er ist ziemlich klein und 2.) er ist ein verdammt cooler Typ, der sich für nichts zu schade ist.

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