Afghanistan Connection

19861 h 37 min
Kurzinhalt

Afghanistan in den 80er Jahren: Vier amerikanische Söldner unter der Leitung des draufgängerischen Captain Williams werden entsandt, um sich auf die Suche nach Dr. Hunter und seiner Tochter zu begeben, die während eines Kampfgefechtes gefangengenommen wurden und seitdem als vermisst gelten. Als Williams und seine wackeren Mitstreiter die Vermissten endlich ausfindig machen, müssen sie erkennen, dass die Befreiungsaktion nicht der wahre Grund für ihren lebensgefährlichen Einsatz ist. Denn militärpolitische Interessen und Chemiewaffen spielen eine nicht gerade unerhebliche Rolle bei diesem Himmelfahrtskommando ...

Metadaten
Regisseur Tonino Ricci
Laufzeit 1 h 37 min
Starttermin 20 April 1986
Detail
Medien VHS
Film-Details Verfügbar
Bewertung Schlecht
Bilder

Viele Actioner aus den 80er Jahren verwenden das selbe Muster. Ein paar Soldaten, meist Söldner bekommen einen Auftrag zugeteilt, indem es darum geht in die Höhle des Löwen sich zu bewegen um jemand wichtiges dort zu befreien. Bei der Befreiung entdecken sie natürlich noch andere miese Dinge, von denen der Auftraggeber nichts erwähnt hat.

Und so ist auch die Story von “Afghanistan Connection” von 1985. Eine kleine Gruppe von Elite Soldaten soll einen Professor und deren Tochter befreien, die in die Hände von Rebellen in Afghanistan sich befinden. Mit wenigen Mitteln und lediglich ein Trupp aus vier Mann geht es auf die Reise. Unterstützung sollen sie von Einheimischen bekommen, die die Gruppe an die Orte führen soll wo sich der Professor und Tochter angeblich aufhalten.

Das dies nicht ohne Schwierigkeiten und Gefahren von statten geht, sollte jedem klar sein. Doch was man hier in “Afghanistan Connection” gezeigt bekommt, ist weit mehr als nur die unterste Schublade eines Skript-Schrankes in einer Produktionsschmiede.

Die Story ist so altbacken und ausgelutscht, damit holt man niemanden mehr hinterm Ofen vor. Hinzu kommen noch mega peinliche und billig wirkende Schiessereien. Von Blutspritzern und Mündungsfeuern ist hier nichts zu sehen. Auch kleinere Zweikämpfe sind sehr unspektakulär in Szene gesetzt worden. Hinzu kommen noch einfache Pyro-Technik, wo man selbst zu Silvester der Lacher der Straße wäre. Vor allem wenn man bei einem großen Fight genau hinschaut, sieht man das die Granaten immer zur selben Stelle geworfen werden und explodieren. Egal ob da jemand steht oder gerade nicht.

“Afghanistan Connection” ist eine italienische Produktion, somit ist es auch nicht verwunderlich das man einige bekannte Gesichter aus dem Italo-Kino wiedersieht. Die Rede ist von Ottaviano Dell’Acqua, Stelio Candelli und Roberto Dell’Acqua. bekannte Gesichter aus Bud Spencer und Terence Hill Filmen sowie viele andere intalienische Produktionen, sei “Riffs”, “Thunder” um nur zwei zu nennen.

Der Actioner “Afghanistan Connection” ist ein sehr müder Versuch sich in der Masse der Streifen zu behaupten. Mehr schlecht als Recht. Bislang ist dieser Streifen in Deutschland nur auf VHS erhältlich, und da kann er auch meiner Meinung nach auch bleiben!


Originaltitel:Giorni dell’inferno, I
Herstellungsland:Italien
Erscheinungsjahr:1985
Regie:Tonino Ricci

Darsteller:Bruno Minniti
Kiwako Harada
Werner Pochath
Ottaviano Dell’Acqua
Stelio Candelli
Lawrence Richmond
Howard Ross
Roberto Dell’Acqua
Riccardo Petrazzi