Apology (1986)

Noch nicht bewertet.

Apology - Tödliches Geständnis

1986Länge unbekannt
Kurzinhalt

Für ihre nächste Ausstellung arbeitet die Künstlerin Lily an einem Projekt mit dem Namen "Apology". Dafür verteilt sie Plakate in der Stadt, mit einer Telefonnummer und dem Aufruf, in anonymer Weise Geständnisse auf ein Tonband zu sprechen. Den Anrufbeantworter hat sie von ihrem Bekannten Philip besprechen lassen, dort wird nochmals darauf hingewiesen, dass die Anrufer ihren Namen nicht sagen sollen, da die Aufnahmen veröffentlicht werden. Überrascht stellt Lily bald fest, dass nicht nur harmlose Durchschnittsbürger ihr Gewissen von alltäglichen Verfehlungen erleichtern wollen, auch Mörder, Vergewaltiger, Tierquäler und Kinderschänder rufen an. Nach einer unbedachten Äußerung gegenüber einem Reporter, erregt Lily nicht nur die Aufmerksamkeit des Polizisten Rad Hungate, der eine Reihe von Morden im Homosexuellen-Milieu untersucht, sondern auch die eines Psychophaten, der schon mehrfach bei "Apology" angerufen hat...

Metadaten
Regisseur Robert Bierman
Laufzeit Länge unbekannt
Starttermin 27 Juli 1986
Detail
Medien VHS
Film-Details Verfügbar
Bewertung Nicht bewertet
Bilder
Schauspieler
Mit: Lesley Ann Warren, Peter Weller, George Loros, John Glover, Jimmie Ray Weeks, Harvey Fierstein, Charles S. Dutton, Skye Bassett, Garrett M. Brown, Ellen Barber, Reathel Bean, Chris Noth, Diana Reis, Joe Zaloom, Jay Devlin

 Apology von Robert Bierman („Waking the Dead“) entstand 1986 für den amerikanischen Pay-TV-Sender HBO und wurde am 27. Juli 1986 zum ersten Mal ausgestrahlt. Mit dabei sind Lesley Ann Warren („Choose Me“) und Peter „Robo Cop“ Weller; allerdings entstand Apology noch vor „Robo Cop“. Erst 1991 wurde der Film hierzulande als Videopremiere veröffentlicht.

Apology bietet solide Thriller-Unterhaltung und wurde für TV-Film-Verhältnisse recht akzeptabel umgesetzt. Die beiden Hauptdarsteller machen ihren Job gut, auch die Nebendarsteller sind, u.a. mit Charles S. Dutton („Mimic“) und John Glover („Gremlins 2“), gut besetzt. Die synthetische Musik von Maurice Jarre („Doktor Schiwago“) wirkt steril, passt aber recht gut in die Szenerie hinein. Schwächen weist das Drehbuch von Mark Medoff („Gottes vergessene Kinder“) auf; einige Situationen wirken nicht ganz ausgereift und schlüssig, was aber vielleicht auch darauf zurückzuführen ist, dass Apology nun mal fürs Fernsehen produziert wurde und man einige Szenen aus Zeitgründen kürzen musste. Manches wurde einfach mit Hilfe von Dialogen erklärt, was sicherlich nicht schlecht ist, aber an einigen Stellen hätte man sich schon ein paar Schauwerte mehr gewünscht. In Apology ist – fast (!) – kein einziger Mord zu sehen, vieles muss sich der Zuschauer selbst dazudenken.

Dennoch spreche ich für Apology eine unverbindliche Empfehlung aus, speziell für die Leserinnen und Leser, die diesen Film noch nicht kennen sollten und Peter Weller toll finden. Wenn man Apology zu ersten Mal sieht, ist er recht spannend.

Dadurch, dass Apology in Deutschland nur auf Video veröffentlicht wurde, war ich gezwungen, diesen Film in deutscher Synchronisation anzuschauen. (OH NEIN! :D ) Zum Glück hat man für Peter Weller den gleichen Sprecher genommen, der ihn auch schon in „Robo Cop“ eingedeutscht hat (ja, ich kenne „Robo Cop“ auch auf deutsch^^). Dafür, dass Apology nur als Videopremiere auf den deutschen Markt kam, wurde er recht solide synchronisiert.

Apology gibt es, wie schon bereits erwähnt, hierzulande nur auf VHS-Video – und das auch nur in einer ungeprüften Verleihversion von VCL – Virgin; zu kaufen gab es diese Film nie. Bisher habe ich Apology nur ein einziges mal im deutschen Fernsehen bewundern können, und das ist auch schon wieder etliche Jahre her.

Fazit: Apology ist gute, kurzweilige Thrillerkost mit Starbesetzung ohne nennenswerten Nährwert.

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