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Death Machines (1976)

Death Machines

19761 h 33 min
Kurzinhalt

Mit Hilfe eines Serums hat die geheimnisvolle Madame Lee (Mari Honjo) drei Männer (Ronald L. Marchini, Michael Chong und Joshua Johnson) in willenlose und fast unverwundbaren Killer verwandelt, mit deren Hilfe sie die Vorherrschaft im Bereich des Auftragsmordes erlangen will. Doch nach einem regelrechten Massaker in einer Karateschule bleibt ein Zeuge (John Lowe) übrig, dessen Beseitigung nicht gerade einfach zu sein scheint...

Metadaten
Regisseur Paul Kyriazi
Laufzeit 1 h 33 min
Starttermin 14 September 1976
Detail
Medien DVD
Film-Details Verfügbar
Bewertung Gut
Bilder

Manche Filme haben einen ersten Hintergrund oder die damaligen Produzenten waren von ihrem Projekt sehr überzeugt. Das solche Dinge manchmal krampfhaft entstanden sind und heute eher für lautes Gelächter sorgen, war nicht beabsichtigt.

1976 wollte Regisseur Paul Kyriazi einen harten Actioner drehen. Mit viel Geballer, harte Fights und knallharte Killer die ein Flugzeug mit einer Panzerfaust in die Luft jagen. Gesagt getan, drei Hauptdarsteller waren recht schnell gefunden. Sie müssen ja auch nicht sonderlich viel Talent haben. Denn zu reden haben sie nichts, sie müssen nur Mimiklos durch die Gegend stampfen und zig Leute auf die Bretter oder in die Kiste schicken. Ala Terminator stecken sie dutzende Geschosse aus Feuerwaffen ein und werden fast abgestochen, immer mit dem Ziel vor Augen “Töten”. Hin und wieder ein paar Martial Arts Einlagen, die eher sehr abgesprochen und künstlich wirken, erinnert irgendwie an das Wrestling der 90er.

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So ungefähr kann man DEATH MACHINES von 1976 beschreiben. Denn mehr Story bietet der Film nicht. Der Hauptaugenmerk liegt bei der Action. Richtiges Talent nicht von Nöten!

DEATH MACHINES ist förmlich ein Sammelsorium an Szenen, oft hängt die Kamera etwas hinter her, oder verpasst ein paar bedeutende Szenen. Somit kann man den Streifen gut im Trash Sektor einordnen. Flache Story, unfreiwliige Komik durch die drei Killer und ein paar Action-Sequenzen, das muss bei DEATH MACHINES reichen.

Nicht zu vergessen der Synthesizer Soundtrack, eine Melodie die Anfangs noch recht schick und cool klingt, wird schnell zur Ohrenfolter. Denn andauernd bekommt man dieselbe Melodie vorgedudelt, das zerrt an den Nerven. Wer die Tortur bis zum Ende wacker durchhält, wird mit einem ansehnlichen Finale belohnt. Wenn man bedenkt das der Film aus den End-Siebzigern stammt, so kann das Ende sich sehen lassen. Hier wurde die Actionkurbel nochmal angeworfen.