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Die Killer-Brigade (1989)

Die Killer-Brigade

19891 h 43 min
Kurzinhalt

Der mit allen Wassern gewaschene Sergeant Gallagher soll den Spion Henke von Europa in die Staaten überführen. Als dieser nach einem Überfall auf Gallagher verschwindet, sieht sich der Sergeant immer tiefer in ein mörderisches Komplott verstrickt: der vermeintliche Henke ist in Wahrheit der Attentäter Boyette, der Generalsekretär Gorbatschow ermorden soll. Gallagher kann sich einzig und allein auf seine Ex-Frau und einen alten Kollegen verlassen, denn die Auftraggeber sind hohe Offizielle aus Ost und West. Im Alleingang kann Gallagher das Attentat verhindern und die Drahtzieher ans Messer liefern.

Metadaten
Regisseur Andrew Davis
Laufzeit 1 h 43 min
Starttermin 25 August 1989
Detail
Medien Blu-Ray
Film-Details Verfügbar
Bewertung Sehr Gut
Bilder

Wow! Es gibt immer noch Filme, meist älteren Semesters, welche unmerklich und vor allem ungesehen an Einem vorbeischleichen. DIE KILLER-BRIGADE haut voll rein! (“Achtung, jetzt kommt ein Karton!” Wer kennt’s noch?) Gene Hackman spielt Gene Hackman, ist Gene Hackman, bleibt Gene Hackman, wobei mal wieder schmerzlich bewusst wird, dass sich ein herausragender Akteur und unvergleichlich-einzigartiger Top-Mime schon lange aus dem Geschäft um Glanz und Gloria zurückgezogen hat.

© − Alle Rechte vorbehalten.

Schade, jammerschade. Nichtsdestotrotz bleibt sein Schaffen immer erhalten, hier zu sehen in diesem spannenden Actionkracher mit dem irreführend-blöden Titel “Die Killer-Brigade”. Die originale Bezeichnung zündet hingegen voll, denn neben dem “Hauptpaket” Tommy Lee Jones (begegnet dem Meister Hackman zumindest auf Augenhöhe, wenn auch noch nicht so stark wie in späteren Werken) wird auch noch ein kleineres, unscheinbareres Päckchen geschnürt.

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Zur Story sei aber nicht zuviel geschwafelt, da die Geschichte doch recht schnell begreiflich, aber zu keiner Zeit unsinnig ist. Die Wertung für DIE KILLER-BRIGADE klettert vielmehr aufgrund der rasanten Erzählstruktur mit zu keinem Moment nachlassender Spannungskurve nach oben, es handelt sich sogar um inszenatorische Extraklasse im 80er-Actionressort, auch von der kompromisslosen Härte her vergleichbar zum Beispiel mit “Die Hard” oder “Alarmstufe: Rot”. Unbedingte Empfehlung!